Haben Sie Zweifel, ob eine Website sicher ist? Sie befürchten, dass eine zwielichtige Video-Streaming-Website Ihren PC infizieren könnte? Sie suchen nach einem Online-Shop und wissen nicht, wem Sie Ihre Kreditkartendaten anvertrauen können?

Vorsicht ist immer angebracht und es ist von größter Wichtigkeit, zu überprüfen, ob eine Website sicher ist, bevor Sie persönliche Informationen (z. B. Kreditkartennummern, Passwörter, Adressen usw.) übermitteln. In dieser Anleitung gebe ich Ihnen einige schnelle und einfache Tipps, mit denen Sie riskante URLs meiden und die Vertrauenswürdigkeit einer Website überprüfen können.

Bild einer gefälschten Website mit kräftigem roten Hintergrund, auf der Sie nach Ihrem Benutzernamen und Passwort gefragt werden

Stellen Sie sicher, dass eine Website vertrauenswürdig ist, bevor Sie dort persönliche Daten eingeben.

1. Verwenden Sie Ihre Browser-Sicherheitstools

Die geläufigen Webbrowser von heute enthalten bereits Sicherheitsfunktionen, mit denen Sie im Internet besser geschützt sind. Diese integrierten Browser-Tools können lästige Popups blockieren, Do not Track -Anforderungen an Websites senden, unsichere Flash-Inhalte deaktivieren, gefährliche Downloads blockieren und steuern, welche Websites auf Ihre Webcam, Ihr Mikrofon usw. zugreifen können.

Nehmen Sie sich jetzt einen Moment Zeit, um Ihre Einstellungen zu überprüfen. So finden Sie sie:

  • Chrome: Einstellungen > Erweitert > Sicherheit und Datenschutz
  • Edge:  Einstellungen > Erweiterte Einstellungen
  • Firefox:  Extras > Einstellungen > Datenschutz & Sicherheit
  • Safari:  Einstellungen > Sicherheit und Einstellungen > Datenschutz

2. Prüfen Sie jede URLs zweimal

Es ist selbstverständlich, aber ich erwähne es trotzdem: Stellen Sie sicher, dass Sie vor dem Klicken auf einen Link auch wissen, wohin er Sie führt. Bewegen Sie den Mauszeiger über einen Link, um die URL zu überprüfen, mit der er in Wirklichkeit verknüpft ist.

Bewegen Sie den Mauszeiger über diesen Link

Bewegen Sie die Maus über den Link oben, aber klicken Sie nicht darauf! Sie sollten unten links im Browserfenster die URL sehen, mit der er verknüpft ist: https://www.avg.com. War doch einfach, oder nicht?

Achten Sie auch darauf, dass die URLs korrekt geschrieben sind. Die meisten Leute überfliegen längere Texte nur, wenn Sie sich im Netz aufhalten. Hacker wissen das und ersetzen oft Zeichen durch ähnlich aussehende (z. B. „Yah00.com“ statt „Yahoo.com“), um Sie dazu zu bringen, ihre Phishing-Seiten aufzurufen und dort unbeabsichtigt Ihre Passwörter, Kreditkartennummern und andere privaten Daten an sie weiterzugeben. Fallen Sie nicht auf diesen Trick herein! Es dauert nur einen Moment, um zu überprüfen, ob eine URL sicher ist. Aber es lohnt sich.

3. Achten Sie auf HTTPS

HTTP (Hypertext Transfer Protocol) ist das grundlegende Protokoll zum Senden von Daten zwischen Ihrem Webbrowser und den von Ihnen besuchten Websites. Und HTTPS ist die sichere Version davon. (Das „S“ steht einfach für „secure“ (sicher).

HTTPS wird häufig für Online-Banking und -Shopping verwendet, da es Ihre Kommunikation verschlüsselt, um Kriminelle daran zu hindern, vertrauliche Informationen wie Kreditkartennummern und Passwörter zu stehlen.

Woher weiß man aber, ob eine Website HTTPS verwendet? Schauen Sie nach, ob ein Vorhängeschloss in der Navigationsleiste Ihres Browsers angezeigt wird. Wenn ja, wissen Sie, dass die Website, auf der Sie sich befinden, ein vertrauenswürdiges digitales SSL-Zertifikat verwendet – mit anderen Worten, die Verbindung ist geschützt.

Abbildung der Adressleiste des Google Chrome-Browsers mit eingekreistem grünen Vorhängeschloss

Falls Sie das Vorhängeschloss nicht sehen, kaufen Sie besser anderswo ein.

Dies ist jedoch kein Allheilmittel. Einige Phishing-Websites könnten HTTPS verwenden, um legitim zu erscheinen. Aber als Faustregel gilt: Wenn eine Website dieses Vorhängeschloss nicht anzeigt, dann geben Sie nicht Ihr Passwort oder Ihre Kreditkartennummer ein.

4. Verwenden Sie ein Sicherheitstool für die Website

Um schnell zu überprüfen, ob eine Website oder eine bestimmte URL sicher ist, verwenden Sie eine objektive Sicherheitsprüfung wie Google Safe Browsing. Laut ihrer Seite untersucht „Googles Safe Browsing-Technologie Milliarden von URLs pro Tag auf der Suche nach unsicheren Websites“, was dies zu einem großartigen Tool für die Sicherheitsprüfung macht. Kopieren Sie einfach eine beliebige URL in das Suchfeld oder fügen Sie sie ein und drücken Sie die Eingabetaste. Und schwupps! Es ist wirklich einfach!

google-safe-browsing

Ein ähnliches objektives Sicherheitstool ist die kostenlose Sicherheitsprüfung von VirusTotal, die Websites mit über 70 Antivirenscannern und URL/Domain-Blacklisting-Diensten überprüft, um verschiedene Arten von Malware und anderen Computerbedrohungen zu erkennen. Dies funktioniert genau wie das Google Safe Browsing-Tool: Geben Sie einfach die zu überprüfende URL ein und drücken Sie die Eingabetaste.

Bild der VirusTotal-Webseite, auf der Sie überprüfen können, ob eine URL gefährlich ist

VirusTotal informiert Sie, ob von einer Website Gefahren ausgehen.

5. Whois liefert Angaben zum Domäneninhaber

Wollen Sie wissen, wer hinter einer bestimmten Website steckt? Führen Sie eine Suche auf whois („Who is“) durch, beispielsweise um zu sehen, wer die Domäne besitzt, wo und wann die Website registriert wurde oder welche Kontaktinformationen es dort gibt. Es ist kinderleicht und Sie werden sich wie ein Detektiv fühlen. Probieren Sie hier Whois-Suche hier aus.

Abbildung der Icann-Webseite, auf der Sie nach Hintergrundinformationen zu einer Website suchen können

Geben Sie eine beliebige URL ein, um zu erfahren, wer wirklich hinter der Website steckt.

6. Rufen Sie das Unternehmen an

Sind Sie noch immer unsicher, ob das Unternehmen seriös ist? Suchen Sie nach seinen Kontaktdaten und rufen Sie an. Man erfährt so wirklich eine Menge. Falls die Nummer nicht existiert – oder ein Teenager den Hörer abnimmt –, dann ist wahrscheinlich etwas faul. Vertrauen Sie einfach Ihrem Bauchgefühl.

Wo Sie die Kontaktdaten einer Website finden. Suchen Sie nach dem Link „Kontakt“ oder „Info“ ganz oben oder ganz unten auf der Startseite. Oder führen Sie eine Whois-Suche durch (siehe Tipp 5 oben), um vielleicht dadurch eine Telefonnummer erfahren.

7. Installieren Sie Web-Sicherheits-Tools

Auch mithilfe von AVG lassen sich riskante Websites meiden. Laden Sie AVG AntiVirus FREE herunter, um grundlegenden Schutz zu erhalten, einschließlich Web-Schutz zur Blockierung schädlicher Downloads und einem E-Mail-Schutz zur Blockierung suspekter Anhänge. Oder testen Sie AVG Internet Security 30 Tage lang kostenlos, um unseren absolut besten Online-Schutz zu erhalten, Fake-Website-Schutz zur Vermeidung von Phishing-Websites inklusive.

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