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Immer mehr Viren auf Apple-Computern

Mac-Sicherheit ist lange nicht so wasserdicht, wie viele Leute denken. In der Apple-Community hält sich bis heute hartnäckig der Irrglaube, Mac-Computer seien gegen Viren und andere Malware immun. Die Wahrheit sieht anders aus! Es stimmt jedoch, dass schädliche Software für Macs ein relativ junger Cybertrend ist.

Dieser Artikel enthält:

    Mac-Computer wurden erst Mitte der 80er-Jahre eingeführt, während Windows-PCs den Markt seit langer Zeit dominieren. Aufgrund des hohen Marktanteils nahmen Cyberkriminelle vor allem das Windows-Betriebssystem ins Visier. Bei Macs lohnte sich der Aufwand einfach nicht.

    Doch die Zeiten haben sich geändert! Mittlerweile nimmt die Vielfalt der Mac-Viren ständig zu, weil gewiefte moderne Hacker ihre schädlichen Programme speziell auf Macs abstimmen. Aus einer Vox-Studie von 2019 geht hervor, dass die Zahl der schädlichen oder unerwünschten Programme speziell für Mac-Computer seit 2012 exponentiell gewachsen ist – deutlich stärker als im Windows-Bereich.

    Laut Vox wurden für Windows im Jahr 2019 durchschnittlich 5,8 Bedrohungen pro Gerät festgestellt, im Vergleich zu 11 Bedrohungen pro Mac-Computer. Mit anderen Worten waren Mac-Computer fast doppelt so stark gefährdet wie Windows-PCs.

    2019 waren Mac-Computer fast doppelt so stark gefährdet wie Windows-PCs.

    Mac-Benutzer sind durch Viren stärker bedroht als jemals zuvor. Dabei sind Viren noch nicht einmal das größte Problem. Denn digitale Bedrohungen gehen von einer Vielzahl an Malware-Formen aus (Spyware, Adware, Trojaner usw.), die Apple-Geräte infiltrieren können. 

    Nur weil Macs von Malware infiziert werden können, heißt das aber noch lange nicht, dass Ihr Computer betroffen sein muss. Immer mehr Mac-spezifische Malware gab nämlich auch Anlass zur Entwicklung neuer Antivirus-Tools für Macs – ein solches Tool sollten Sie besser heute als morgen installieren! 

    Hochwertige Antivirus-Software schützt Ihren Mac vor allerlei Bedrohungen, genau wie einen Windows-PC. AVG AntiVirus Free für Mac vereint ein zuverlässiges Malware- und Viren-Entfernungstool mit leistungsstarken Funktionen zum Erkennen und Blockieren schädlicher Software. So sind Sie rundum geschützt!

    Wie gelangen Viren auf Macs?

    Apple-Systeme werden auf dieselbe Weise mit Viren infiziert wie Windows-PCs. Ein Computervirus ist ein Programmcode, der Ihrem Computer schaden soll, indem er Dateien beschädigt, Daten zerstört und andere unerwünschte Vorgänge ausführt. Was einen Virus aber besonders auszeichnet, ist seine Selbstreplikation. Er kopiert sich selbst über Dateien, Computer und Datenkanäle hinweg, ganz ohne Ihre Erlaubnis.

    Weil Mac-Viren noch nicht lange im Umlauf sind, stellt sich die Frage: Wie gelangen Viren überhaupt auf Macs? Wie Sie richtig vermuten, kann ein Virus Ihren Mac auf unterschiedliche Weise befallen. Hier ein paar der gängigsten Wege:

    • Scareware: Fingierte Benachrichtigungen über Virusinfektionen sind eine der häufigsten Methoden zur Malware-Verbreitung. Hacker und Betrüger zeigen angsteinflößende Pop-up-Werbung an, die auch als Scareware bezeichnet wird. Darin warnen sie Benutzer vor angeblichen Viren auf ihrem Computer.

      Gleichzeitig behaupten sie, dass ihre Antivirus-Software den Schaden behebt. Doch statt den Virus zu beseitigen, infiziert diese neue Software das System mit Malware – oft mit verheerenden Folgen. 

    • Infizierte E-Mails: Computerviren können auf zwei Arten per E-Mail übertragen werden: entweder als herunterladbare Anhänge, die wie harmlose Dateien aussehen, oder im HTML-Code der E-Mail selbst. 

    • Veraltete Software: Entwickler stellen Sicherheits-Updates bereit, sogenannte Patches, um bekannte Sicherheitslücken ihrer Software zu schließen. Wer einen Patch nicht installiert, gefährdet sein System.

      Hacker können diese Schwachstellen ausnutzen, um Malware auf Ihrem Computer zu installieren. Pop-ups beliebter Programme wie Adobe Reader, Java und Flash Player können zur Übertragung von schädlichem Code dienen, wenn sie veraltet sind.

    • Messaging-Apps: Instant-Messaging-Apps wie Skype, Facebook Messenger usw. werden häufig verwendet, um Viren an Ihre Kontakte weiterzugeben, nämlich mit infizierten Links in Chat-Nachrichten.

    • P2P-Dateifreigabe: Peer-to-Peer-Apps für Dateifreigabe, z. B. Dropbox und SharePoint, können zur massenhaften Dateibeschädigung missbraucht werden. Weil solche Services die darin abgelegten Dateien auf allen Computern synchronisieren, die mit einem Konto verbunden sind, landet eine infizierte Datei nach dem Hochladen sofort überall.

    Macs sind durch alle Arten von Malware bedroht

    Viren und Malware schließen einander nicht aus. Als Kurzform von „malicious software“ (bösartige Software) bezeichnet Malware alle Arten von Software, die entwickelt wurde, um Ihr System ohne Ihr Wissen anzugreifen.

    Viren sind nur eine Form von Malware, neben vielen weiteren. Somit fallen alle Mac-Viren unter Malware, aber nicht jede Mac-Malware ist ein Virus. Durch welche dieser Bedrohungen werden Apple-Computer am meisten geschädigt? Eine berechtigte Frage.

    icon_01Ransomware

    Wie der Name schon sagt, beschlagnahmt Ransomware Ihre Dateien, Festplatten und manchmal sogar ganze Geräte. In den meisten Fällen verschlüsselt Ransomware Ihre Dateien so, dass Sie sie nicht mehr öffnen können. Hacker und Cyberdiebe nehmen mit Ransomware oft wertvolle Dateien als Geiseln und verlangen für die Freigabe ein Lösegeld („ransom“).

    icon_02Spyware

    Können Macs mit Spyware infiziert werden? Ja, natürlich. Bösartige Spying-Software, kurz Spyware, dient zum Zugriff auf wertvolle Informationen des Opfers. Dazu gehören Online-Banking- und Kreditkartendaten, Passwörter, Surfverhalten und sogar Tastenabfolgen. Die erbeuteten Daten werden anschließend für Identitätsdiebstahl genutzt oder an eine Drittpartei gesendet. Deshalb zählt das Entfernen von Spyware zu den Top-Prioritäten, um die Leistung und Sicherheit Ihres Mac zu gewährleisten.

    icon_03Adware

    Adware ist ebenso lästig wie gefährlich und zählt zu den gängigsten Arten von Malware auf Macs. Auf den ersten Blick überschwemmt Adware die Opfer nur mit unerwünschter Werbung und Pop-ups. Aber Achtung: Adware kann nicht nur Ihre Aktionen verfolgen und die Geräteleistung beeinträchtigen, sondern auch Sicherheitslücken erkennen, über die sich andere Formen von Malware einschleusen lassen.

    icon_04Trojaner

    Genau wie das gleichnamige Holzpferd der altgriechischen Sage gelangt Malware in Form eines Trojaners auf Ihren Mac, indem sie sich als harmloses oder sogar hilfreiches Programm bzw. Datei verkleidet. Einmal eingedrungen, kann der Trojaner aus seinem Versteck heraus Daten stehlen oder andere Malware herunterladen. 

    AVG AntiVirus Free für Mac erkennt alle Arten von Malware durch kontinuierliche Scans und blockiert sie, bevor sie Ihren Mac infizieren. Sollte Malware bereits einen Weg auf Ihren Mac gefunden haben, wird sie aufgespürt und sofort entfernt.

    Schützt Apple nicht vor Viren?

    In der Vergangenheit schienen Macs sicherer als PCs zu sein, weil Hacker sich vor allem auf Windows konzentrierten. Als Macs auf den Markt kamen, blieben die meisten Menschen trotzdem bei PCs. Deshalb waren Macs für Entwickler von Schadcode einfach kein lohnendes Ziel. 

    Warum werden Macs nicht mit Viren infiziert? Lange Zeit lag der Grund schlicht darin, dass niemand versuchte, sie zu infizieren.

    Das heißt aber nicht, dass Macs leichte Beute wären. Das Mac-Betriebssystem (macOS) bietet wirksame Sicherheitsfunktionen, die das Eindringen erschweren. Obwohl Sie sich nicht allein auf diese integrierte Sicherheit verlassen dürfen, bildet sie eine solide erste Verteidigungslinie. 

    • UNIX: macOS geht auf UNIX zurück und bietet einen Einzelbenutzermodus. UNIX nutzt ein komplexeres Berechtigungssystem als die meiste Windows-Software, was die Ausführung unerwünschter Anwendungen verhindert. Während ein Programm unter Windows auf jeden Fall ausgeführt wird (ob der Benutzer das will oder nicht), blockiert UNIX nicht genehmigte Programme. So entsteht weniger Schaden, sollte ein Virus in das System eingedrungen sein.

    • Apple App Store: Ob Sie es glauben oder nicht: Der berühmte App Store gehört zu den stärksten Sicherheitsgaranten von Macs. Er verfügt über ein geschlossenes Entwicklernetzwerk zur Prüfung neuer Apps. Nur wenn eine vorab erteilte Apple-Entwickler-ID vorgelegt wird, darf eine neue App zum Download bereitgestellt werden.

      Trotzdem haben es Hacker geschafft, durch die Hintertür hereinzukommen. Deshalb versieht Apple seit 2018 alle Apps zusätzlich mit einer digitalen Signatur, bevor die Bereitstellung im App Store freigeschaltet wird. Wurde eine heruntergeladene App nicht von Apple selbst zertifiziert, kann sie ohne Benutzererlaubnis nicht geöffnet werden.

      Doch selbst offizielle Apple-Medien sind nicht immer sicher, wie der Fall von XcodeGhost im chinesischen App Store zeigt. Infizierte Apps sind nach wie vor nicht ausgeschlossen. Deshalb sollten Sie vor Downloads im Internet immer prüfen, ob eine Website sicher ist.

    • Sandbox für Anwendungen: Die Mac-Sandbox für Anwendungen erhöht ebenfalls das Sicherheitsniveau. Weil Apps wortwörtlich im Sandkasten („Sandbox“) bleiben, erhalten sie von Apple nur Zugriff auf die zur Ausführung nötigen Daten. Dadurch können Anwendungen auf einem Mac nicht miteinander kommunizieren oder andere kritische Systemressourcen einsehen. So sinkt das Risiko, dass eine bösartige Anwendung Ihren Computer mit Malware infiziert.

    • Verzicht auf Flash und Java: 2010 entschied Apple, auf Neugeräten kein Flash oder Java mehr vorzuinstallieren. Beide Anwendungen sind für häufige Updates bekannt, die Benutzer leicht verpassen können – und damit gefährdeter sind. Ein führender Browser in puncto Sicherheit schützt ebenfalls vor Online-Bedrohungen.

    Apple erhöht durch viele integrierte Eigenschaften die Sicherheit, z. B. UNIX-Betriebssystem und Sandbox für Anwendungen.Dank der Eigenschaften der Mac-Umgebung steigt die Mac-Sicherheit.

    Warum Apple-Sicherheit nicht immer ausreicht

    Weil Apple-Produkte immer beliebter werden, müssen wir davon ausgehen, dass Mac-Malware diesem Trend folgt. Während PCs früher das Lieblingsziel von Hackern waren, sieht das Bild heute anders aus. Die integrierten Sicherheitsfunktionen von macOS genügen nicht mehr, um Ihren Computer zu schützen. 

    Aus diesem Grund entscheiden sich viele Benutzer jetzt für erstklassige Antivirus-Software. Über Computer-Schädlinge sollten Sie sich nicht erst Gedanken machen, wenn Ihr Gerät bereits infiziert wurde. Jetzt ist der ideale Zeitpunkt, Ihren Mac mit einer leistungsstarken Antivirus-Software wie AVG AntiVirus für Mac auszurüsten. Hervorragender Schutz für Ihren Computer, absolut kostenlos.

    Wie erkenne ich einen Virus auf meinem Mac?

    Verschiedene Anzeichen können darauf hindeuten, dass Sie sich auf Ihrem Mac einen Virus eingefangen haben. Wenn Ihr System eines oder mehrere der folgenden Symptome aufweist, wurde es wahrscheinlich mit Malware infiziert. 

    • Sinkende Leistung oder Geschwindigkeit: Weil Malware meist Computerressourcen in Anspruch nimmt, um sich zu replizieren, lässt die Systemgeschwindigkeit spürbar nach. Langsame Anwendungen können ebenfalls auf eine Infektion hinweisen.

    • Viele Werbeanzeigen und Pop-ups: Bestimmte bösartige Software wie Adware überhäuft Sie mit Werbung, selbst wenn Sie gar nicht online sind. Falls sich plötzlich überall Pop-ups und Browser-Ads tummeln, vor allem auf normalerweise davon verschonten Websites, sollten Sie Ihr System scannen.

    • Präsenz unbekannter Anwendungen: Viren und andere Arten von Malware können auf verseuchten Computern zusätzliche Programme installieren. Wenn Sie verdächtige Software oder neue Anwendungen bemerken, die Sie nicht selbst installiert haben, verbirgt sich irgendwo ein unerwünschter Eindringling.

    So verhindern Sie Viren auf einem Mac

    Natürlich ist es möglich, Malware von einem Mac-Computer zu entfernen, nachdem die Infektion erkannt wurde. Trotzdem sollten Sie vorbeugende Maßnahmen ergreifen, damit sich Viren und andere unerwünschte „Besucher“ erst gar nicht auf Ihrem Mac einschleichen können. Denn am schnellsten werden Sie Viren los, indem Sie Infektionen vermeiden.

    Installieren Sie vertrauenswürdige Antivirus-Software

    Cyberkriminelle entwickeln mehr Malware als je zuvor. Deshalb spielt Antivirus-Software speziell für Mac eine kritische Rolle – vor allem, wenn Ihr Computer bereits infiziert wurde. Sie möchten Hackern und Eindringlingen einen Riegel vorschieben? Dann schützen Sie Ihren Mac mit vertrauenswürdiger Antivirus-Software, sobald Sie das neue Gerät einrichten.

    Verwenden Sie AVG AntiVirus Free, um Viren und andere Malware von Ihrem Mac fernzuhalten.

    Befolgen Sie bewährte Sicherheitsrichtlinien

    Nun haben Sie sich rundum informiert und Ihren Mac mit einem renommierten Antivirus-Programm ausgestattet. Prima! Aber leider bietet keine Antivirus-Software ein lückenloses Sicherheitsnetz. 

    Wie können Sie Ihren Mac während der Verwendung schützen? Ganz simpel: Seien Sie beim Surfen wachsam und befolgen Sie bewährte Sicherheitsrichtlinien, damit Ihr Apple-Computer im Top-Zustand bleibt. Mit denselben Empfehlungen bleibt auch Ihr Telefon von Malware verschont.

    Weitere Informationen und Updates zu Best Practices für Mac finden Sie im Ultimativen Leitfaden für Mac-Sicherheit von AVG.

    Auch Macs müssen vor Viren geschützt werden

    Nicht nur Windows-PCs sind gefährdet – auch Macs benötigen einen zusätzlichen Schutz. Ein umfassendes Antivirus-Tool ist die beste Verteidigung, um die Sicherheit und Leistung Ihres Computers zu gewährleisten. 

    AVG Antivirus für Mac schützt Ihren Computer durch die Erkennung und Entfernung von Mac-spezifischen Viren und Spyware. Während Sie arbeiten, wacht das Tool im Hintergrund, um bösartige Websites und gefährliche Downloads zu blockieren. Dabei wird es automatisch aktualisiert. 

    Erstklassiger Schutz für Ihren Mac ist nur einen Klick entfernt. Und das Beste daran? Er ist kostenlos!

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