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AVG Signal-Blog Sicherheit Viren Fake-Viruswarnungen: So erkennen und vermeiden Sie sie
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Was ist ein Fake-Virus?

Eine Fake-Viruswarnung, auch als Fake-Virussoftware oder falsche oder gefälschte Viruswarnung bezeichnet, ist eine Malware, die sich wie eine echte Antivirensoftware zu verhalten scheint, aber nur vorgetäuschte Scans auf Ihrem Computer durchführt und unechte Benachrichtigungen zu Viren anzeigt. Fake-Viruswarnungen gaukeln Ihnen vor, dass Ihr Gerät mit Malware infiziert ist, und verleiten Sie dazu, auf einen Link zu klicken, der dann eine echte Malware-Infektion verursachen kann.

Dieser Artikel enthält:

    Eine Fake-Viruswarnung ist eine Form von Scareware, bei der Social-Engineering-Tricks eingesetzt werden, um Sie zu verunsichern und Panik zu verursachen. Wenn Sie glauben, dass Ihr Gerät mit einem Computervirus infiziert sein könnte, handeln Sie eventuell unüberlegt und laden ungewollt Schadsoftware herunter.

    Fake-Viruswarnungen werden in der Regel als Popup-Meldungen auf Ihrem Bildschirm angezeigt und warnen Sie vor einer unmittelbaren Malware-Bedrohung. Sie werden aufgefordert, sofort zu handeln und das angebliche Antivirus-Produkt herunterzuladen. Fake-Viruswarnungen können auch in Form von Fake-Warnungen zu Spyware oder Fake-Systembenachrichtigungen erscheinen.

    Anzeichen für Fake-Viruswarnungen

    Fake-Viruswarnungen können sehr überzeugend wirken, aber es gibt verräterische Anzeichen, die sie als Fälschungen entlarven. Wenn Sie diese Anzeichen kennen, fallen Sie mit geringerer Wahrscheinlichkeit auf die gefälschten Popup-Warnungen herein und klicken nicht auf gefährliche Links. Im Allgemeinen sollten Sie auf Ihr Bauchgefühl hören: Wirkt etwas seltsam, ist es das wahrscheinlich auch!

    Folgende Anzeichen können auf einen Fake-Virus hindeuten:

    • Unecht wirkende Produkte: Fake-Viruswarnungen sind in der Regel nicht besonders ausgereift. Dass die Produkte nicht echt sind, lässt sich recht schnell merken. Wenn Sie sich gut mit den besten Angeboten bei Antivirus-Software auskennen, können Sie die Fälschungen leicht erkennen.

    • Warnungen mit hoher Frequenz: Eine plötzliche Flut von Viruswarnungen wirkt alarmierend. Dies ist jedoch ein üblicher Trick bei Adware. Sie sollen verunsichert werden, sodass Sie schließlich das unechte Produkt herunterladen.

    • Falsche Grammatik: Ein echtes Unternehmen investiert Zeit und Mühe in die Formulierung seiner Botschaften und Mitteilungen. Bei Fake-Virensoftware sind die Mitteilungen dagegen oft mit grammatikalischen Fehlern gespickt.

    • Es werden gleich mehrere Viren entdeckt: Fake-Viren-Popups sind nicht gerade dezent. Wenn Sie die Warnung erhalten, dass Ihr Computer mehrere Malware-Infektionen aufweist, handelt es sich wahrscheinlich um einen Trick, um bei Ihnen Panik zu schüren.

    • Sie werden gleich zur Kasse gebeten: In einer Fake-Virenmeldung werden Sie womöglich gleich zur Zahlung von Geld aufgefordert. Neben kostenlosen Antivirenlösungen gibt es natürlich auch solche, die Geld kosten, aber selbst bei diesen müssen Sie nicht für die Beseitigung einzelner Bedrohungen zahlen.

    • Uneindeutige Formulierungen: Uneindeutige Versprechungen oder Produktbeschreibungen sollten Sie skeptisch machen. Bei einem seriösen Antivirenprogramm werden das Produkt und seine Funktionen in der Regel in einer klaren Sprache beschrieben.

    • Verlangsamte Geräte: Manchmal wird durch eine Fake-Viruswarnung ein weiteres Fenster hinter Ihrem Browserfenster geöffnet. Wenn Ihr Gerät plötzlich langsamer wird oder die Lüfter im Computer lauter werden, sollten Sie prüfen, ob neue Fenster geöffnet wurden.

    • Seriöse, echte Antivirenprodukte lassen sich nicht installieren: Die bösartigeren Fake-Viren hindern Sie sogar daran, echte Antivirenprodukte zu installieren.

    Auch wenn es sich dabei nicht immer um Fake-Viruswarnungen handeln muss, sind Popups in jedem Fall lästig. Wenn Sie jedoch alle blockieren, können Sie bestimmte Funktionen von Websites eventuell nicht mehr sehen oder verpassen Benachrichtigungen. Informieren Sie sich, wie Sie Popups in Chrome, Safari, Firefox, Edge oder IE zulassen oder blockieren können.

    Fake-Viruswarnungen wollen Sie glauben machen, Ihr Gerät sei mit Malware infiziert.Beispiel für eine Fake-Viruswarnung auf einem mobilen Gerät.

    Beispiele für Fake-Viruswarnungen

    Fake-Viruswarnungen können viele Formen annehmen. Wenn Sie die folgenden Beispiele für Fake-Viruswarnungen kennen, können Sie sie entlarven, bevor Schaden entsteht.

    Dies sind typische Beispiele für Fake-Viruswarnungen:

    Malvertising

    Malvertising bedeutet, dass seriöse Werbenetzwerke mit bösartiger Werbung infiziert sind, die dann auf Websites geschaltet wird, denen Sie eigentlich vertrauen. In diesen Anzeigen wird oft behauptet, Ihr Gerät sei mit einem Virus infiziert, um Ihnen dann Lösungen zu verkaufen, die nicht funktionieren. Wenn Sie plötzlich zusammenhanglose Benachrichtigungen über Malware-Infektionen sehen, ignorieren Sie diese am besten.

    Fake-Versionen realer Anzeigen

    Fake-Anzeigen von seriösen Unternehmen können täuschend echt aussehen. Und Fake-Viruswarnungen können echte Benachrichtigungen überzeugend nachahmen. Aber es gibt meist offensichtliche Anzeichen dafür, dass Sie es mit einer Fälschung zu tun haben. Achten Sie auf übertriebene, angsteinflößende Formulierungen oder auf Angebote, die zu schön sind, um wahr zu sein.

    Ein berühmtes Beispiel sind die Warnungen von Microsoft aufgrund pornografischer Inhalte. Dieses Microsoft-Fake-Popup gibt vor, Ihr Gerät zu sperren, weil Sie „unsichere pornografische Websites besucht haben“. Es wird eine Telefonnummer einer angeblichen Support-Hotline angezeigt. Dort wird man versuchen, Ihnen Fake-Antivirensoftware zu verkaufen, um damit auf Ihren Computer zuzugreifen.

    Benachrichtigungen des Infobereichs

    Benachrichtigungen im Infobereich der Taskleiste kommen seltener vor als andere Fake-Viruswarnungen. Darin werden Sie über eine Infektion informiert, die sofortiges Handeln erfordert. Diese Fake-Benachrichtigungen sind besonders gefährlich, weil sie so überzeugend wirken. Bevor Sie auf eine solche Benachrichtigung reagieren, sollten Sie also deren Echtheit prüfen.

    Auch hier können die Formulierungen in den Benachrichtigungen einen Hinweis geben. Oft wird in Fake-Benachrichtigungen übertrieben, um Ihnen Angst zu machen und Sie zu überstürzten Entscheidungen zu verleiten. In der Regel sind sie auch optisch nicht stimmig, z. B. aufgrund von unterschiedlichen Schriftarten oder Formatierungsproblemen.

    Fake-Viruswarnungen spielen geschickt mit Ihrer Angst, damit Sie glauben, dass Ihr Computer mit Malware infiziert ist.Eine Fake-Viruswarnung, in der Panik verbreitet wird.

    Was tun, wenn Sie eine Fake-Viruswarnung sehen?

    Wenn Sie glauben, eine Fake-Viruswarnung entdeckt zu haben, erfahren Sie hier, wie Sie damit umgehen können:

    1. Prüfen Sie zuerst, ob es sich wirklich um eine falsche Warnung handelt: Es gibt zwar viele Fälschungen, aber natürlich auch echte Warnungen zu tatsächlichen Infektionen. Wenn Sie glauben, dass Ihr Computer oder Smartphone tatsächlich mit Malware infiziert ist, sollten Sie ein vertrauenswürdiges Tool zur Entfernung von Malware und Viren verwenden.

    2. Klicken Sie nicht auf die Popup-Meldung: Scareware spielt mit Ihrer Angst, damit Sie möglichst schnell handeln und eine schädliche Software installieren. Fallen Sie nicht auf die scheinbar dringenden Warnungen herein, und klicken Sie nicht auf das Popup. Sehen Sie sich auch die „X“-Schaltflächen genau an. In gefälschten Viren-Popups können unechte Schließen-Schaltflächen vorhanden sein, die beim Anklicken Malware auf Ihrem Gerät installieren können.

    3. Recherchieren Sie online: Wenn Sie unsicher sind, sollten Sie den Namen, der in der Warnung genannt wird, online suchen. Wenn Sie ihn nicht finden oder das angebliche Unternehmen schlechte Bewertungen hat, handelt es sich nahezu sicher um eine Fälschung.

    4. Schließen Sie Ihren Browser: Um die Anzeige loszuwerden, schließen Sie Ihren Browser – klicken Sie nicht auf das „X“ in einem Fake-Viren-Popup. Um Ihren Browser zu schließen, öffnen Sie den Task-Manager (mit der Tastenkombination: Strg + Umschalt + Esc), oder klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Browser in der Taskleiste und wählen Sie Alle Fenster schließen.

    5. Führen Sie einen Antivirus-Scan durch: Fake-Viren-Popups können zur Infektion mit echten Malware-Bedrohungen führen. Führen Sie einen Scan mit einem seriösen Antivirenprogramm durch, um nach Malware zu suchen.

    Wenn Sie vermuten, dass Ihr Gerät infiziert ist, lesen Sie unsere Anleitungen zum Entfernen eines Computervirus oder zum Beseitigen eines Virus auf Ihrem Smartphone. Und informieren Sie sich über den Unterschied zwischen Viren und Malware oder die Tricks der berühmtesten Hacker von heute.

    Echte Antiviren-Software hilft Ihnen, Fake-Antivirus-Bedrohungen von Ihrem Gerät fernzuhalten.

    Abgesichert dank AVG AntiVirus FREE

    Auch wenn Sie es vielleicht gerade mit einer Fake-Viruswarnung zu tun haben – schon das nächste Mal könnte es um eine echte Malware-Infektion gehen. Schützen Sie alle Ihre Geräte proaktiv mit einem speziellen Antivirus-Tool. AVG AntiVirus FREE bietet Echtzeit-Bedrohungserkennung gegen Scareware, gefährliche Websites und anfällige Online-Netzwerke.

    Unsere preisgekrönte Software bietet einen Schutz über sechs Stufen vor der breiten Palette der heutigen Malware-Bedrohungen. Außerdem ist sie mit einem E-Mail-Schutz ausgestattet, der sicherstellt, dass Ihnen gefährliche E-Mail-Anhänge und Phishing-Links nichts anhaben können. Installieren Sie AVG noch heute, damit Sie sich keine Sorgen mehr wegen Fake-Viruswarnungen machen müssen.

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    Sicherheit
    Deepan Ghimiray
    12-09-2022