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AVG Signal-Blog Sicherheit Malware Was ist Malware? Der ultimative Leitfaden zu Malware
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Was ist Malware?

Malware bezeichnet jede Art von Software, die erstellt wird, um eine andere Software oder Hardware zu beschädigen oder zu missbrauchen. Als Kurzform von „Malicious Software“ ist Malware ein Sammelbegriff für Viren, Ransomware, Spyware, Trojaner und andere Arten von Code oder Software, die mit böswilliger Absicht entwickelt werden.

Dieser Artikel enthält:

    Diese böswillige Absicht ist für Malware charakteristisch – und der Schaden, den sie auf einem Computer, in einem Computersystem, auf einem Server oder in einem Netzwerk anrichten kann. Was die einzelnen Arten von Malware voneinander unterscheidet, sind das Wie und Warum.

    Ist Malware ein Virus?

    Alle Viren sind Malware, aber nicht bei jeder Malware handelt es sich um Viren. Viren sind eine Art von Malware, die sich selbst repliziert, indem sie ihren Code in andere Dateien oder Programme einschleust und sich so von einem infizierten Gerät zum nächsten weiterverbreitet.

    Um zu bestimmen, ob eine Infektion von einer anderen Art von Malware oder einem Virus verursacht wird, müssen Sie sich die Funktionsweise ansehen. Werden keine anderen Programme genutzt, um sich selbst zu kopieren und zu verbreiten, liegt kein Virus vor.

    Wozu ist Malware imstande und wie gefährlich ist sie?

    Malware-Angriffe können schwache Passwörter knacken, tief in Systeme eindringen, sich über Netzwerke ausbreiten und den täglichen Betrieb einer Organisation oder eines Unternehmens beeinträchtigen. Andere Arten von Malware können wichtige Dateien sperren, Sie mit Werbung belästigen, Ihren Computer verlangsamen oder Sie an bösartige Webseiten umleiten.

    Bösartige Software bildet die Basis der meisten Cyberangriffe, darunter die großen Datenlecks, die zu unzähligen Fällen von Identitätsdiebstahl und Betrug führen. Außerdem dient Malware zu Ransomware-Angriffen, bei denen Schäden in Millionenhöhe entstehen. Hacker nehmen bei Malware-Angriffen Einzelpersonen, Unternehmen und sogar Regierungen ins Visier.

    Woran erkennen Sie eine Malware-Infektion?

    Die Welt der Malware ist zwar vielfältig, aber viele Arten von Malware bewirken ähnliche Symptome. Achten Sie bei Ihrem Gerät auf die folgenden Symptome für eine Malware-Infektion:

    • Plötzlicher Leistungsabfall: Malware kann die Rechenleistung Ihres Geräts übermäßig beanspruchen, wodurch andere Vorgänge erheblich verlangsamt werden. Aus diesem Grund ist das Entfernen von Malware eine Methode Ihren PC zu beschleunigen.

    • Häufige Abstürze und Einfrieren: Manche Malware bewirkt, dass Ihr Computer einfriert oder abstürzt. Andere Arten von Malware verursachen Abstürze, indem sie übermäßig viel RAM beanspruchen oder die CPU-Temperatur in die Höhe treiben. Eine anhaltend hohe CPU-Auslastung kann auf Malware hindeuten.

    • Gelöschte oder beschädigte Dateien: Malware führt häufig dazu, dass Dateien gelöscht oder beschädigt werden, um möglichst viel Chaos anzurichten.

    • Viel Pop-up-Werbung: Adware soll Sie mit Pop-ups überschwemmen. Auch andere Arten von Malware können die Anzeige von Pop-up-Werbung und Warnungen bewirken.

    • Browser-Umleitungen: Falls Ihr Browser Sie ständig an Webseiten umleitet, die Sie nicht aufzurufen versuchen, wurden Ihre DNS-Einstellungen möglicherweise bei einem Malware-Angriff geändert.

    • Ihre Kontakte erhalten merkwürdige Nachrichten von Ihnen: Manche Malware verbreitet sich durch E-Mails oder Nachrichten an die Kontakte eines Opfers. Sichere Messaging-Apps können Ihre Kommunikation gegen fremde Ohren abschirmen.

    • Sie sehen eine Lösegeldforderung: Ransomware ist bewusst unübersehbar. Sie nimmt Besitz von Ihrem Bildschirm und verlangt ein Lösegeld für die Freigabe Ihrer Dateien. An einem Erpresserschreiben erkennen Sie direkt, dass es sich bei der Malware auf Ihrem Computer um Ransomware handelt.

    • Unbekannte Apps: Malware kann zusätzliche Apps auf Ihrem Gerät installieren. Wenn Sie neue Programme bemerken, die Sie nicht selbst installiert haben, könnten diese das Ergebnis eines Malware-Angriffs sein.


    Manche Malware-Varianten sind leicht erkennbar, andere nicht. Ransomware und Adware sind in der Regel unübersehbar. Spyware hingegen wirkt im Verborgenen. Die einzige verlässliche Möglichkeit, jegliche Malware zu erkennen, bevor diese Ihren PC, Mac oder Ihr Mobilgerät infiziert, ist die Installation eines Antivirus-Tools.

    AVG AntiVirus FREE kombiniert eines der weltgrößten Netzwerke zur Bedrohungserkennung mit einer preisgekrönten Cybersicherheits-Engine, um Malware auf Ihrem Gerät zu finden und zu entfernen. Gleichzeitig werden Infektionen durch neue Malware verhindert.

    Auch andere Sicherheitstools können Ihre Privatsphäre schützen und für Sicherheit sorgen. Ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) sorgt dafür, dass Sie im Internet anonym bleiben, indem Ihre Internetverbindung verschlüsselt und Ihre IP-Adresse verborgen wird. Aber zur Bekämpfung von Malware ist ein spezielles Antivirus-Tool die beste Wahl.

    Wozu wird Malware von Hackern und Cyberkriminellen eingesetzt?


    • Datendiebstahl: Gefährliche Cyberkriminelle können Daten stehlen, um damit Identitätsbetrug zu begehen oder die Daten im Darknet an andere Cyberkriminelle zu verkaufen.

    • Für Malware-basierten Datendiebstahl kommen verschiedene Methoden infrage: Umleitung von Benutzern an Pharming-Websites, Ausspionieren von Passwörtern mit Spyware oder sogar groß angelegte Datenlecks.

    • Unternehmensspionage: Datendiebstahl auf Unternehmensebene wird als Unternehmensspionage bezeichnet. Unternehmen können Geheimnisse ihrer Konkurrenten stehlen. Auch Regierungen nehmen häufig Großunternehmen ins Visier.

    • Cyberkrieg und internationale Spionage: Regierungen in Ländern weltweit wird regelmäßig vorgeworfen, sie würden Malware gegen andere Länder und Großunternehmen einsetzen.

    • Sabotage: Manchmal geht es darum, Schaden anzurichten. Angreifer können Dateien löschen, Aufzeichnungen vernichten oder ganze Unternehmen lahmlegen, um Schäden in Millionenhöhe zu verursachen.

    • Erpressung: Ransomware verschlüsselt die Dateien oder das Gerät eines Opfers und fordert Lösegeld für die Entschlüsselung. Das Ziel ist, das Opfer – eine Person, Einrichtung oder Regierung – zur Zahlung des Lösegelds zu bringen.

    • Strafverfolgungsbehörden: Die Polizei und andere Behörden können Spyware einsetzen, um Verdächtige zu überwachen und nützliche Informationen für ihre Ermittlungen zu sammeln.

    • Unternehmertum: Viele wirkungsvolle Ransomware-Varianten werden als Ransomware-as-a-Service (RaaS) angeboten und sind für jeden verfügbar. Der Entwickler lizenziert seine Malware und verlangt dafür entweder eine im Voraus zu entrichtende Gebühr oder eine Beteiligung an jeder Lösegeldzahlung.

    • DDoS-Angriffe: Hacker können mit bösartiger Software auch Botnets erstellen. Dabei handelt es sich um verknüpfte Netzwerke aus „Zombie-Computern“, die unter der Kontrolle des Angreifers stehen. Das Botnet wird dazu eingesetzt, einen Server bei einem DDoS-Angriff (Distributed Denial of Service) zu überlasten.

    • Generierung von Kryptowährung: Cryptominer zwingen den Computer eines Opfers, Bitcoin oder eine andere Kryptowährung für den Angreifer zu generieren bzw. zu „schürfen“.

    Arten von Malware

    Zu den gängigen Arten von Malware gehören Viren, Trojaner, Spyware, Keylogger, Würmer, Ransomware, Adware, Scareware, Rootkits, Cryptominer und Logikbomben. Die Kategorien beruhen auf der Art und Weise, wie Malware funktioniert und sich ausbreitet.

    Viren

    Computerviren infizieren saubere Dateien und springen auf andere saubere Dateien über. Sie können sich unkontrolliert verbreiten, die Kernfunktionalität eines Systems beschädigen und Dateien löschen bzw. unbrauchbar machen. Die Geschichte der Viren reicht bis in die 1980er-Jahre zurück.

    Makroviren

    Makroviren sind eine Art von Viren, die Makros in Microsoft Office-Anwendungen wie Word und Excel ausnutzen, um Ihr Gerät zu infizieren.

    Router-Viren

    Ihr WLAN-Router kann ebenfalls mit Malware infiziert werden. Router-Malware leitet Sie in der Regel an bösartige Pharming-Websites um, die Ihre persönlichen Daten erfassen. Das Entfernen von Router-Viren kann sich als schwierig erweisen.

    Trojaner

    Trojaner tarnen sich als seriöse Software oder verstecken sich in einer eigentlich seriösen, aber manipulierten Software. Die Aufgabe eines Trojaners ist, sich auf Ihrem Gerät einzuschleichen und weitere Malware zu installieren.

    Spyware

    Spyware ist Malware, die Sie ausspionieren soll. Sie verbirgt sich im Hintergrund und erfasst Ihre Daten, darunter Passwörter, Ihren GPS-Standort sowie finanzielle Informationen. Glücklicherweise ist das Entfernen von Spyware auf Ihrem Mac oder PC normalerweise kein Hexenwerk.

    Keylogger

    Keylogger sind eine Art von Spyware, die sich auf Ihrem Gerät versteckt und Ihre Tastatureingaben aufzeichnet. Sie können u. a. Ihre Anmeldedaten und Ihre Kreditkartennummer erfassen.

    Würmer

    Würmer unterscheiden sich von Viren, weil sie sich auch ohne Wirtsdatei ausbreiten können. Würmer infizieren ganze Netzwerke von Geräten, indem sie jede der nacheinander infizierten Maschinen zum Infizieren der nächsten Maschine benutzen.

    Ransomware

    Ransomware sperrt Ihren Computer und Ihre Dateien und droht, alles zu löschen – es sei denn, Sie zahlen ein Lösegeld. Dies ist heute eine der größten Malware-Bedrohungen.

    Adware

    Adware ist bösartige Software, die Sie mit Werbung überhäuft, um Einnahmen für den Angreifer zu generieren. Adware unterwandert Ihre Sicherheit, um Ihnen Werbung anzuzeigen – und dies kann anderer Malware Tür und Tor öffnen.

    Scareware

    Scareware verängstigt Sie mithilfe von Social-Engineering-Tricks so, dass Sie sie installieren. Ein fingiertes Pop-up-Fenster warnt Sie, Ihr Computer sei mit einem Virus infiziert und sie müssten ein „Sicherheitsprogramm“ herunterladen, um ihn zu beseitigen.

    Botnets

    Botnets sind eigentlich keine Malware. Sie sind Netzwerke infizierter Computer, die unter der Kontrolle eines Angreifers zusammenarbeiten. Botnets werden häufig zur Ausführung von DDoS-Angriffen eingesetzt.

    Rootkits

    Rootkits sind eine gefährliche, schwer erkennbare Form von Malware, die sich tief in Ihrem Computer einnistet und Hackern vollen Administratorzugriff verschafft. Dieses Problem lässt sich am wirksamsten mit einem speziellen Tool zum Entfernen von Rootkits beheben.

    icon_13Browser-Hijacker

    Als Browser-Hijacker bezeichnet man Malware, die ohne Ihre Zustimmung und oft ohne Ihr Wissen Ihren Webbrowser verändert. Dadurch können Sie auf schädliche Webseiten umgeleitet oder mit Werbeanzeigen überflutet werden. Das Entfernen eines Browser-Hijackers ist in der Regel unkompliziert. Dennoch empfiehlt sich immer die Verwendung eines sicheren und privaten Browsers.

    Cryptominer

    Cryptominer-Malware ist bösartige Software, die auf dem Computer eines Opfers die Verarbeitungsleistung kapert, um für den Angreifer Kryptowährung zu generieren bzw. zu „schürfen“. Dafür gibt es den Begriff Cryptojacking. Viele Cryptominer bringen Computer durch Browser-Hijacking unter ihre Kontrolle.

    Logikbomben

    Logikbomben sind bösartige Codeschnipsel, die nach Eintreten einer bestimmten Bedingung ausgeführt werden. Zeitbomben sind eine Untergruppe von Logikbomben und bleiben bis zu einer bestimmten Uhrzeit bzw. einem bestimmten Datum inaktiv.


    Wie funktioniert Malware?

    Damit Malware funktioniert, muss sie zunächst einen Weg finden, über den die Software auf Ihren Computer gelangt. Dabei kann es sich um das Klicken auf einen Link, das Öffnen eines Anhangs oder den Besuch einer infizierten Webseite handeln. Hat sich die Malware auf Ihrem Gerät eingenistet, beginnt sie mit der Aufgabe, für die sie entwickelt wurde: Ihre Daten stehlen, Ihre Dateien verschlüsseln, zusätzliche Malware installieren usw.

    Malware bleibt so lange auf Ihrem System, bis sie erkannt und entfernt wird. Und manche bösartige Software versucht, Ihre Antivirenprogramme oder andere installierte Sicherheitstools zu blockieren oder sich davor zu verstecken.

    Wie verbreitet sich Malware?

    Malware kann sich auf verschiedene Weise verbreiten: wenn Sie ein infiziertes Programm herunterladen und installieren, wenn Sie auf einen infizierten Link klicken oder einen bösartigen E-Mail-Anhang öffnen oder sogar, wenn Sie infizierte physische Datenträger wie einen USB-Stick benutzen.

    Arten von Malware-Angriffen

    Im Folgenden finden Sie eine Übersicht über die häufigsten Malware-Angriffe, vor denen Sie sich hüten müssen.

    • E-Mails: Wenn Ihre E-Mail gehackt wurde, kann Malware Ihren Computer zwingen, E-Mails mit infizierten Anhängen oder mit Links zu bösartigen Webseiten zu senden. Wenn ein Empfänger den Anhang öffnet bzw. auf den Link klickt, wird die Malware auf seinem Computer installiert, und der Zyklus beginnt von vorn.

    • Im Interesse der E-Mail-Sicherheit sollten Sie Anhänge von unbekannten Absendern grundsätzlich nicht öffnen.

    • Messaging-Apps: Malware kann sich auch ausbreiten, indem sie Messaging-Anwendungen kapert und zum Versenden infizierter Anhänge oder bösartiger Links an die Kontakte eines Opfers missbraucht.

    • Infizierte Werbung: Hacker können Malware in Werbung laden und diese Werbung auf populären Webseiten einstellen. Dies wird als Malvertising bezeichnet. Wenn Sie auf die infizierte Werbung klicken, wird automatisch Malware auf Ihren Computer heruntergeladen.

    • Pop-up-Benachrichtigungen: Scareware verleitet sich durch angebliche Sicherheitsmeldungen dazu, gefälschte Sicherheitssoftware herunterzuladen, bei der es sich häufig um weitere Malware handelt.

    • Drive-by-Downloads: Bei einem Drive-by-Download lädt eine bösartige Webseite automatisch Malware auf Ihr Gerät herunter. Dies geschieht, sobald Sie die Seite laden – kein einziger Mausklick ist erforderlich. Mithilfe von DNS-Hijacking werden Sie von Hackern automatisch an diese bösartigen Webseiten umgeleitet.

    • Persönliche Installation: Manche Personen installieren Kindersicherungssoftware auf dem Computer oder Smartphone ihres Partners. Wenn diese Apps ohne Zustimmung des Opfers genutzt werden, stellen sie Spyware dar.

    • Physische Medien: Hacker können Malware auf USB-Sticks laden und warten, bis ahnungslose Opfer sie mit ihren Computern verbinden. Dies ist eine gängige Technik bei Unternehmensspionage.

    • Exploits: Exploits sind Codeschnipsel, die eine Schwachstelle oder Sicherheitslücke bei einer Software oder Hardware ausnutzen. Eine kombinierte Bedrohung ist eine spezielle Art von Exploit-Paket, die mehrere Schwachstellen gleichzeitig ins Visier nimmt.

    Malware kann Ihren Computer auf verschiedenen Wegen infizieren, darunter E-Mail, Werbung, Pop-up-Meldungen und vieles mehr.Malware kann sich auf vielfältige Weise verbreiten.

    Berühmte Malware-Angriffe

    Viele Malware-Angriffe finden im Verborgenen statt und ohne dass die Opfer etwas davon bemerken. Manche Malware-Angriffe sind so gefährlich und weit verbreitet, dass sie die ganze Welt in Atem halten. Hier sind ein paar der bekanntesten Malware-Attacken:

    Vienna-Virus

    Die Geschichte der Malware begann in den 1960er-Jahren mit relativ harmlosen Viren, die nicht viel Schaden anrichteten. Erst Ende der 1980er Jahre wurde Malware gefährlich. Den Auftakt bildete der Vienna-Virus. Der Vienna-Virus beschädigte Daten und vernichtete Dateien – und führte zur Entwicklung des ersten Antivirus-Tools der Welt.

    WannaCry

    Im Jahr 2017 fand mit WannaCry der größte Ransomware-Angriff der Geschichte statt. Regierungen, Krankenhäuser und Universitäten in aller Welt wurden lahmgelegt. Die Schäden beliefen sich auf circa 4 Milliarden US-Dollar.

    Petya und NotPetya

    Diese beiden Ransomware-Varianten tauchten im Jahr 2017 auf und griffen schnell um sich. Betroffen war unter anderem die ukrainische Nationalbank. Die Malware-Angriffe durch Petya und NotPetya verursachten Schäden in Höhe von circa 10 Milliarden US-Dollar weltweit.

    Datenleck bei Equifax

    2017 ereignete sich eine der verheerendsten Datenpannen der Geschichte. Hackern gelang es, die Sicherheitssysteme der US-amerikanischen Wirtschaftsauskunftei Equifax zu knacken und sich Zugang zu den sensiblen personenbezogenen Daten von 147 Millionen Menschen zu verschaffen.

    COVID-19-Phishing-Betrug

    Im Jahr 2020 machten sich viele Cyberkriminelle die von COVID-19 verursachten Ängste in einer Reihe von Phishing- und Malware-Angriffen zunutze. Vom Spoofing der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bis hin zu angeblichen Telearbeitsstellen setzten Hacker Phishing-Angriffe ein, um Malware in Umlauf zu bringen und sich sensible persönliche Daten zu verschaffen.

    So erkennen, entfernen und vermeiden Sie Malware

    Bei Malware ist Vorbeugung die beste Medizin. Beherzigen Sie die nachstehenden Tipps im digitalen Leben, um Ihr Malware-Risiko zu reduzieren und sich vor einem potenziellen Angriff zu schützen.

    • Vertrauen Sie keinen Fremden, wenn Sie online sind. Merkwürdige E-Mails, überraschende Warnungen und gefälschte Profile sowie andere Betrugsversuche liegen bei den Methoden zur Verbreitung von Malware ganz vorn. Wenn Sie nicht genau wissen, worum es sich handelt – klicken Sie nicht darauf.

    • Prüfen Sie sorgfältig alles, was Sie herunterladen. Egal ob auf Websites, die illegal urheberrechtlich geschütztes Material anbieten, oder auf offiziellen Websites bekannter Händler – Malware lauert oft schon hinter der nächsten Ecke! Vergewissern Sie sich vor einem Download stets, dass der Anbieter vertrauenswürdig ist.

    • Installieren Sie einen Ad-Blocker. Malvertising, bei dem Hacker bösartigen Code in ansonsten seriöse Werbenetzwerke einschleusen, breitet sich immer mehr aus. Schützen Sie sich, indem Sie Werbung mit einem zuverlässigen Ad-Blocker blockieren. Manche infizierten Werbeanzeigen können Malware herunterladen, sobald sie auf Ihrem Bildschirm erscheinen. Sie müssen nicht einmal darauf klicken.

    • AVG Secure Browser ist ein kostenloser Browser mit vielen integrierten Funktionen, die Ihre Privatsphäre und Ihr Gerät vor Malware schützen, darunter ein Werbeblocker.

    • Seien Sie beim Surfen vorsichtig. Malware kann überall auftreten, findet sich aber am häufigsten auf Websites mit mangelhafter Backend-Security. Beim Besuch einer großen, namhaften Webseite laufen Sie kaum Gefahr, mit Malware in Berührung zu kommen.

    • Aktualisieren Sie immer Ihre Software. Veraltete Software kann Sicherheitslücken aufweisen, die von Entwicklern regelmäßig durch Software-Updates geschlossen werden. Installieren Sie alle Updates für Ihr Betriebssystem und andere Software, sobald sie verfügbar sind.

    • Schützen Sie Ihre Geräte mit einer Antivirus-App. Selbst wenn Sie alle obigen Ratschläge befolgen, kann Ihr Gerät dennoch mit Malware infiziert werden. Wenn Sie einen optimalen Schutz wünschen, sollten Sie kluge Surfgewohnheiten mit einer leistungsfähigen Anti-Malware-Software wie AVG AntiVirus FREE verbinden, die Malware erkennt und blockiert, bevor sie Ihren PC, Mac oder Ihr Mobilgerät infiziert.

    Können Macs und Smartphones von Malware betroffen sein?

    Nicht nur PCs können von Malware befallen werden – auch Smartphones und Macs sind anfällig für Malware. Jedes mit dem Internet verbundene Gerät ist gefährdet, darunter auch Ihr Mac, Ihr Mobiltelefon oder Ihr Tablet.

    Obwohl Apple schnell reagiert, um macOS durch Patches vor Zero-Day-Angriffen zu schützen, sind Macs seit ein paar Jahren immer mehr Malware-Bedrohungen ausgesetzt. Mit einem Mac-Tool zum Entfernen von Malware können Sie Infektionen auf Ihrem Mac beseitigen.

    Gleichzeitig wird immer neue Android- und iOS-Malware entwickelt. Von Android-Spyware bis hin zu Android-Ransomware lauern an jeder Ecke Bedrohungen für Ihr Gerät. Und obwohl es keine iPhone-Viren gibt, ist iOS noch lange nicht gegen alle Bedrohungen gefeit – insbesondere wenn Sie auf Ihrem Smartphone einen Jailbreak durchgeführt haben. Aber selbst raffinierte Malware wie Spyware lässt sich von Ihrem iPhone entfernen, wenn Sie geeignete Verfahren und Tools anwenden:

    Was können Sie tun, wenn Ihr Gerät mit Malware infiziert wurde?

    Ein Antivirus-Scan ist die beste Methode, um Malware auf Ihrem Computer zu erkennen und zu entfernen oder um eine Malware-Infektion auf Ihrem Smartphone zu beseitigen. Verwenden Sie ein zuverlässiges Tool zum Entfernen von Malware, um Ihr Gerät zu scannen, die Malware zu finden und die Infektion zu beheben. Anschließend starten Sie das Gerät neu und wiederholen den Scan, um sicherzustellen, dass die Infektion vollständig entfernt wurde.

    Eine Anti-Malware-Sicherheitsanwendung scannt Ihr Gerät auf Malware und andere Bedrohungen.

    Vor dem Beseitigen der Malware müssen Sie Ihr Gerät eventuell zuerst im abgesicherten Modus neu starten, damit die schädliche Software Ihr Antivirus-Tool nicht beeinträchtigen kann.

    Schützen Sie sich mit einer erstklassigen Antivirus-Lösung für Malware

    Angesichts der vielfältigen Arten von Malware, die überall grassieren, lassen sich nicht immer alle vermeiden. Sie sollten nicht nur den obigen Leitfaden zur Verhinderung einer Malware-Infektion befolgen, sondern sich auch auf einen führenden Anbieter von Cybersicherheit stützen. AVG AntiVirus FREE ist ein preisgekröntes Anti-Malware-Tool, das Ihre Geräte in Echtzeit gegen Malware verteidigt.

    Finden und blockieren Sie alle Arten von Malware, ehe sie Ihre Geräte infizieren. Beseitigen Sie gleichzeitig alle Infektionen, die zurzeit vorliegen. Zusätzlich erhalten Sie einen jederzeit aktiven Schutz vor WLAN-Sicherheitslücken und Phishing-Angriffen. Schützen Sie Ihre Geräte und Daten ab sofort mit AVG.

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    Malware
    Sicherheit
    Joseph Regan & Ivan Belcic
    14-02-2022