AVG Signal-Blog Leistung Geschwindigkeit Wie Sie Ihren langsamen Windows-Rechner aufräumen und wieder auf Trab bringen
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Warum ist mein Computer so langsam?

Normalerweise wird Ihr PC langsamer, weil er seine begrenzten Ressourcen nicht effizient nutzen kann. Es steht nur begrenzt Rechenleistung, Arbeitsspeicher und Speicherplatz zur Verfügung, wobei der Schlüssel zur Beschleunigung Ihres Computers in der Optimierung dieser drei Aspekte liegt.

Dieser Artikel enthält:

    Wenn Sie bereits versucht haben, Ihren PC herunterzufahren und neu zu starten, und er dadurch nicht schneller geworden ist, dann müssen Sie einen anderen Ansatz wählen. Wenn Sie sich also fragen warum Ihr PC mit der Zeit langsamer wird,, hat das wahrscheinlich eine der folgenden Ursachen:

    • Er wird zu warm. Ihr Computer reguliert seine Leistung selbst, um übermäßige Hitze auszugleichen. Ein gekühlter Computer ist ein schneller Computer.

    • Ihre Software ist veraltet. Wenn Sie mit Ihren Windows- und Treiber-Updates im Rückstand sind, kann das zu Leistungseinbußen führen.

    • Er führt zu viele Aufgaben durch. Falls auf Ihrem Computer zu viele Programme gleichzeitig laufen, kann die Leistung nicht für die wirklich wichtigen Aufgaben optimiert werden. Zu viele Start- und Hintergrundprogramme sind hier die häufigste Ursache.

    • Sie haben nur noch wenig freien Arbeitsspeicher. Ihr PC verwendet RAM (Arbeitsspeicher), um alle aktiven Programme auszuführen. Das Maximieren Ihres Arbeitsspeichers kann zu einem langsamen PC führen.

    • Sie haben nur noch wenig freien Festplattenspeicher. Wenn Ihre Festplatte voll ist, hat Ihr PC weniger Platz für temporäre Dateien. Und ohne genügend freien Speicherplatz kann Ihr PC eine Fragmentierung der Festplatte nicht so einfach verhindern.

    • Sie haben Malware auf dem PC. Viele Arten von Malware, wie z. B. Viren und Würmer fressen die Ressourcen Ihres PC auf und machen ihn langsamer.

    Was auch immer Ihren PC ausbremst – AVG TuneUp für PC ist Ihr Allround-Leistungs-Booster, der Ihren Computer wieder in Form bringt. Dadurch wird nicht nur die Geschwindigkeit und Leistung Ihres PCs optimiert. Die integrierten Festplatten- und Browser-Reiniger geben darüber zusätzlich eine Menge Speicherplatz frei. Laden Sie AVG TuneUp noch heute herunter und freuen Sie sich auf einen dann wieder flotten PC.

    Einige warnende Worte (und der Vorbeugung!)

    Einige unserer Tipps und Anleitungen betreffen kritische Bereiche Ihres Systems. Wenn Sie sie genau befolgen, kann auch nichts Schlimmes passieren – wir haben sie alle auf unzähligen Computern getestet!

    Wenn Sie jedoch Murphys Law in Betracht ziehen müssen Sie ein Backup für Ihr System erstellen Erstellen Sie zumindest einen Systemwiederherstellungspunkt. Dafür müssen Sie den Datei-Explorer öffnen, mit der rechten Maustaste auf Dieser PC klicken und Eigenschaften auswählen. Klicken Sie von dort aus auf Computerschutz in der linken oberen Ecke und erstellen Sie einen Wiederherstellungspunkt. Wenn etwas schief geht, können Sie hierher zurückkehren und alle Einstellungen zurücksetzen.

    Erstellen eines Wiederherstellungspunkts in Windows

    So beschleunigen Sie Ihren Computer

    Hier zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihren Computer mit einer Reihe von Tipps, Tricks und Optimierungen zur Leistungssteigerung beschleunigen können. Von einem RAM-Upgrade über eine CPU-Übertaktung bis hin zu einer gründlichen physischen Reinigung, geben Ihnen die folgenden Techniken alle Werkzeuge in die Hand, um Ihren Computer wieder in Topform zu bringen.

    1. Mehr Tempo beim Arbeiten und Surfen: Computer-RAM aufrüsten und eine schnelle SSD kaufen

    Es gibt zwei Hauptbegrenzungsfaktoren für jeden Büro-PC oder Laptop: Arbeitsspeicher und Festplatte.

    RAM aufrüsten

    Ihre erste Einschränkung ist der verfügbare physische Speicher Ihres PCs (RAM), in dem Ihr Computer die von Ihnen verwendeten Programme abspeichert. Stellen Sie sich RAM als Kurzzeitspeicher Ihres PCs vor.

    Heutzutage sollten 4 Gigabyte RAM das absolute Minimum sein, damit der PC läuft. Dafür sind zwei Anwendungstypen ursächlich:

    • Ressourcenintensive Anwendungen wie Videobearbeitung, Spiele, Photoshop oder Programmierung.

    • Browser. Starten Sie Google Chrome und laden Sie 10 Ihrer am häufigsten besuchten Websites: Sie können zusehen, wie Ihre RAM-Auslastung auf mehr als 2 oder 3 GB hochschießt. Das lässt kaum Platz für Windows selbst, geschweige denn für ein anderes Programm.

    Das Ergebnis: Ohne ausreichenden Arbeitsspeicher muss Ihr PC permanent Daten in den Kurzzeitspeicher schieben und wieder herausnehmen, worunter natürlich die Performance leidet. Daher kommen all diese lästigen Ladezeiten und Einfrieraktionen. Unser Ratschlag: Aktualisieren Sie Ihren Speicher, wenn Sie weniger als 4 GB RAM haben.

    Und ein Bild von zwei RAM-Speicherriegel.

    Wenn Sie kein Gamer sind und auch nicht mit sehr großen Dateien arbeiten, sollten 8 GB völlig genügen. RAM-Speicher ist heutzutage billig – Sie bekommen ein 4-GB-Modul schon für 25 €. Falls Sie einen Laptop haben, stellen Sie sicher, dass sich dieser aktualisieren lässt. (Es ist oft schwierig oder gar unmöglich, einen Laptop mit mehr RAM auszustatten).

    Desktop-Besitzer haben es hier ein bisschen leichter: Öffnen Sie das Gehäuse und suchen Sie Ihre Speichersteckplätze. Überprüfen Sie die Spezifikationen Ihres PCs, um sicherzustellen, dass Ihr neues RAM-Modul passt (oder bitten Sie einen Freund, der Ahnung hat, Ihnen zu helfen).

    Upgrade auf eine SSD

    Ihr zweitgrößter limitierender Faktor ist der Langzeitspeicher Ihres PCs: die Festplatte! Hier werden Windows, Ihre Programme und alle Ihre persönlichen Dateien gespeichert. Jedes Mal, wenn Sie etwas aufrufen oder öffnen – beispielsweise Spotify oder Ihre Fotosammlung – muss die Festplatte nach diesen Bits und Bytes suchen. Dann werden sie in Ihren RAM übertragen. (Sehen Sie? Alles hängt irgendwie zusammen!).

    Mehr als 80 % der PCs besitzen immer noch eine mechanische Festplatte (HDD). Es handelt sich im Wesentlichen um eine rotierende Platte, auf die ein beweglicher Lese- / Schreibkopf zugreift – wie ein Plattenspieler, der eine Schallplatte abspielt, oder ein Laserkopf, der eine DVD liest. Im Gegensatz zu allen anderen PC-Komponenten, die Daten verarbeiten, ist dieser mechanische Ansatz relativ langsam. Ihr Arbeitsspeicher oder Ihre CPU (Zentraleinheit) befindet sich möglicherweise im Leerlauf, während sich die Festplatte noch dreht.

    Unser Ratschlag: Wenn möglich, sollten Sie in eine SSD (Solid State Drive) investieren. Dies ist der digitale Nachfolger Ihrer Festplatte – keine beweglichen Teile und sofortiger Zugriff auf alle Daten. Mit einer SSD sollte sich Lese- und Schreibgeschwindigkeit um mindestens den Faktor 10 erhöhen. Windows startet schneller, Ihre Dateien werden sofort geöffnet und Ihre Programme laufen deutlich flüssiger.

    Ein Solid-State-Laufwerk von Samsung

    Die Preise für SSD-Speicher sind zwar immer noch etwas höher als bei mechanischen Festplatten, aber Sie werden die Investition nicht bereuen. Eine 250 GB SSD kann für nur 100 Dollar erworben werden. Auch preiswerte SSD-Festplatten hauchen einem alternden PC neues Leben ein. Da können Sie uns vertrauen – achten Sie aber vor dem Kauf darauf, dass sich der neue Laptop oder PC auch aufrüsten lässt.

    Netter Nebeneffekt: Der Wechsel von einer mechanischen Festplatte zu einer SSD führt auch zu einem geringeren Stromverbrauch und einer längeren Akkulaufzeit auf Laptops.

    2. Mehr Tempo beim Spielen und Arbeiten: Holen Sie sich einen tollen Grafikprozessor

    Sind Sie ein Gamer, ein Web-Designer oder bearbeiten Sie Videos? In diesem Fall sind RAM, Festplatten und sogar der Prozessor Ihres Computers (die CPU) nicht Ihr Hauptproblem. Ihre Grafikkarte ist dafür verantwortlich, wie gut Ihr PC mit Videoschnittaufgaben oder Spielen zurechtkommt. Wenn also Grand Theft Auto 5, Ark: Survival Evolved oder Dark Souls 3 nicht so schnell laufen oder so gut aussehen wie in ihren Trailern, dann ist Ihre Grafikkarte daran schuld.

    Auf Laptops haben Sie Pech, denn der Grafikprozessor (GPU) ist mit dem Mainboard verlötet. Keine Chance, das zu verbessern. Desktop-PCs können jedoch problemlos mit neuen GPUs aufgerüstet werden.

    Zwei GeForce GTX-Karten im Computergehäuse

    Wenn Sie Ihre GPU aktualisieren möchten, bieten die Marktführer NVIDIA und AMD eine Vielzahl von Optionen.

    • Full HD-Spiele und -Rendering: Die GeForce 1050/1060 Serie oder die Radeon 460/470 Serie bieten ab 80 bis 130 € großartige Spielerlebnisse bei Full HD-Auflösungen (1920 x 1080).

    • 1440p High-End-Gaming und -Rendering: Wenn Sie Full HD mit den Grafikeinstellungen in Ihren Spielen komplett ausreizen wollen, oder wenn Sie auf einem Bildschirm mit WHQD-Auflösung (2560 x 1440) spielen, dann besorgen Sie sich besser eine Radeon 480 oder eine GeForce 1070/1080 (in der Preisklasse 250 bis 400 €).

    • 4K Ultra-High-End-Gaming und -Rendering: Heutzutage sind 4K das Nonplusultra. Nur NVIDIA bietet etwas für Hardcore-Gamer, die Spiele mit einer atemberaubenden Auflösung von 4096 x 2160 laufen lassen möchten. Die einzigen Karten, die in der Lage sind, 4K-Spiele mit einer ruckelfreien Framerate zu spielen, sind die 1080 Ti (ab 600 €) oder die Titan X(p), wenn Sie bereit sind, 1000 € zu zahlen, um das absolute Beste vom Besten zu bekommen (selbst wenn es nur eine zusätzliche 5-10 %ige Leistungssteigerung ist).

      Um sicher zu gehen, sollten sich Hardcore-Spieler mit tiefen Taschen wahrscheinlich zwei 1080 Ti oder Titan X-Einheiten besorgen, um jedes Spiel mit superflüssigen 60 FPS zu spielen.

    Screenshot von The Witcher

    Bonus-Tipps: Wenn Sie ein ernsthafter Gamer sind, haben wir neun Möglichkeiten, Ihr Gaming-Rigg aufzubohren. Sehen Sie es sich an.

    3. Defragmentierung: Was ist das denn? Und ist es immer noch notwendig?

    Wir sind auf die Unterschiede zwischen der langsameren Festplatte und den oben erwähnten blitzschnellen SSDs eingegangen. Mechanische Festplatten sind nicht nur quälend langsam, sondern leiden auch unter einem Phänomen, das als "Fragmentierung" bezeichnet wird. Je mehr Programme und Dateien Sie verwenden, kopieren und verschieben, desto mehr Datenmüll sammelt sich auf Ihrer Festplatte – und desto mehr muss der Schreib-/Lesekopf rackern, um diese Daten zu öffnen oder zu speichern.

    Die Lösung: Defragmentieren Sie Ihre Festplatte, indem Sie das Start-Menü öffnen, Defragmentierung eingeben und die Eingabe-Taste drücken.

    Suchen nach der App "Defragmentieren und Laufwerke optimieren" im Windows-Menü für Windows 10Klicken Sie auf Optimieren, um den Prozess zu starten – und haben Sie Geduld. Der Vorgang kann einige Zeit dauern.

    Defragmentieren von Laufwerken mit der Funktion ‚Laufwerke optimieren‘ in Windows 10

    4. Optimieren Sie das Hochfahren, indem Sie die Startelemente im Windows Task-Manager deaktivieren

    Dauert es zu lange, bis Ihr PC hochgefahren ist? Möglicherweise werden zu viele Programme geladen, die Sie gar nicht benötigen. Verwenden Sie den Windows Task-Manager, um die Liste der Programme zu überprüfen, die beim Start automatisch ausgeführt werden.

    Um die Liste durchzugehen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Windows-Taskleiste (die Leiste am unteren Bildschirmrand mit all Ihren App-Symbolen) und wählen Sie Task-Manager. Gehen Sie zu Start und sehen Sie sich die aufgeführten Punkte an.

    Die Windows Start-Registerkarte im Task-Manager

    Der Screenshot oben zeigt mindestens zwei Programme, die nicht jedes Mal gestartet werden müssen, wenn Sie den Computer starten: das Installationsprogramm des Epic Browser und das Screenshot-Tool Greenshot. Wenn Sie diese benötigen, können Sie sie einfach selbst starten. Um zu verhindern, dass eine App automatisch gestartet wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen Sie Deaktivieren.

    Das waren jetzt nur einige supereinfache Beispiele. Was ist mit solchen Einträgen, die nicht sofort ersichtlich sind, z. B. NVIDIA Capture Proxy? In diesen Fällen steht Ihnen Google zur Seite. Schauen Sie sich diese Einträge einfach online an. Es ist gut möglich, dass sie in einem Forum oder auf einer technischen Website erklärt werden. Das sollte Ihnen die Entscheidung, ob Sie sie tatsächlich benötigen, leichter machen.

    Um Ihnen zu helfen, lästige Startverzögerungen zu vermeiden, haben wir einige Tipps zur Verkürzung der Startzeit sowie einige verbreitete Mythen um den PC-Start zusammengetragen, die Sie kennen sollten.

    5. Verwenden Sie ein patentiertes Verfahren, um dem täglichen Geschwindigkeitsverlust entgegenzuwirken.

    Viele Programme wie iTunes oder PhotoShop installieren Softwarekomponenten, die bei jedem Einschalten des Computers ausgeführt werden – und zwar auch dann, wenn Sie sie nicht verwenden. Dazu zählen:

    • Dienste: Sie bieten grundlegende Funktionen wie die laufende Aktualisierung der Produkte. Beispielsweise installiert Adobe Reader den Adobe Updater, der regelmäßig nach Updates sucht.

    • Geplante Aufgaben: Hintergrundanwendungen, die mit Windows geliefert werden oder über Software, die Sie installiert haben, auf den Rechner gelangen. Diese Aufgaben werden meist verwendet, um Aktionen zu bestimmten Zeiten oder in bestimmten Situationen auszuführen. Beispielsweise verwendet Dropbox eine geplante Aufgabe auf Ihrem PC, die täglich um 17:50 Uhr nach Updates sucht.

    • Startelemente: Wie oben erwähnt, sind Startelemente zusätzliche Programme, die bei jedem Einschalten des PCs gestartet werden. Aber während Dienste und geplante Tasks meist im Hintergrund laufen, sind Autostart-Elemente eher sichtbar, da die meisten von ihnen auf der Taskleiste angezeigt werden.

    Es gibt viele Gründe, warum Ihr PC mit der Zeit langsamer wird, aber diese Programme gehören zu den wichtigsten Ursachen. Sie können Ihren Computer stark belasten und zu unerwünschten Ergebnissen führen.

    • Für aktive Prozesse ist weniger Arbeitsspeicher verfügbar, was Ihren PC sozusagen träge macht.

    • Stärkere Belastung bedeutet mehr Hitze und erhöhten Energieverbrauch. Ihr PC läuft langsamer, um Überhitzung zu vermeiden, und der Akku Ihres Laptops wird schneller entladen.

    • Windows priorisiert diese Hintergrundaufgaben anstelle Ihrer wichtigen Programme und Aktivitäten, wie das Spiel, das Sie gerade spielen oder das Textdokument, an dem Sie in diesem Moment sitzen.

    Nun, da wir die Ursachen und Auswirkungen einer typischen PC-Verlangsamung festgestellt haben – was lässt sich dagegen tun?

    Nun, Sie könnten alle Startanwendungen deaktivieren (der sicherste Weg). Aber um alle Programme auf dieser Liste zu erfassen und Ihren PC wieder auf seine Leistung beim Kauf bringen, müssten Sie Programme deinstallieren (auch die, die Sie vielleicht mögen oder brauchen). Sie müssen tief in das System eingreifen und Dienste, geplante Aufgaben manuell ausschalten – und sie dann wieder einschalten, falls etwas schiefgeht. Das ist nicht gerade eine ideale Situation.

    Bei AVG haben wir dieses Problem über den „Sleep Mode“ gelöst, unserer patentierten Technologie, die die Programme erkennt, die Ihren PC verlangsamen, und alle oben genannten ressourcenhungrigen Komponenten einfriert.

    Das Standbmodus-Menü in PC TuneUp

    Sleep Mode ist in AVG TuneUp integriert und zeigt Ihnen die Ressourcenfresser in einer einfachen Liste. Und Sie können dann unerwünschte Programme „in den Schlafmodus versetzen.“

    Und das Geniale an dieser Methode ist, dass Sie Dinge, die Sie möglicherweise benötigen, nicht deinstallieren oder zwangsweise ausschalten müssen. Stattdessen hält sie der Schlafmodus inaktiv, wodurch Ihr System sich merklich erholt.

    Und hier kommt der kritische Teil: Sobald Sie eine Anwendung gestartet haben, z. B. Google Chrome im obigen Beispiel, schaltet der Standbymodus alles wieder ein – und auch wieder aus, sobald Sie fertig sind. Verwenden Sie den Schlafmodus für so viele Anwendungen wie möglich, und Sie werden eine erhebliche Geschwindigkeitsverbesserung feststellen, besonders, wenn Sie viele ressourcenhungrige Programme installiert haben.

    Laden Sie AVG TuneUp für PC noch heute herunter und lassen Sie Sleep Mode automatisch dafür sorgen, Ihr Rechner wieder schneller läuft.

    6. Übertakten Sie Ihre CPU oder GPU

    Ihr Prozessor und Ihre Grafikkarte arbeiten mit bestimmten Taktfrequenzen, die bestimmen, wie viele Vorgänge pro Sekunde Ihre Hardware ausführt. Ein Core i7 6700HQ z. B. ist mit einem Basiswert von 2,6 GHz getaktet und lässt sich auf bis zu 3,5 GHz steigern. Die GeForce Titan X (p) läuft mit etwas mehr als 1500 MHz. Durch das Übertakten werden diese Frequenzen erhöht, um mehr Rechenleistung zu erhalten.

    Übertakten erhöht auch die Belastung und Temperatur der PC-Hardware, obwohl dies nicht mehr so gefährlich ist wie früher. In den meisten Fällen schaltet sich Ihre CPU oder GPU einfach aus, wenn sie überlastet und überhitzt werden, und Windows friert ein, bevor ein echter Schaden entsteht. Aufgrund dieser Effekte wird das Übertakten jedoch als ein fortgeschrittener Vorgang angesehen. Mit anderen Worten – übertakten Sie Ihre Hardware nur, wenn Sie wissen, was Sie tun.

    Übertaktung der CPU

    Falls Sie nicht gerade zahlreiche CPU-intensive Aufgaben wie Multimedia-Bearbeitungen ausführen oder mit mehreren Anwendungen gleichzeitig arbeiten, werden Sie den Unterschied einer Übertaktung nicht bemerken. Aber all jene, die auf absolute Höchstleistung aus sind, sollten die Intel-eigene Extreme Tuning Utility testen.

    Mit diesem Tool können Sie die CPU-Taktfrequenz ganz einfach anpassen, aber wir raten Ihnen, sie nur in Schritten von 50 MHz zu erhöhen – und dann die Systemstabilität in Ihren Extremszenarien (Videoschnitt, Gaming usw.) zu testen, bevor Sie sie weiter optimieren.

    Übertaktung der GPU (nur für Gamer)

    Die Spiele-Performance hängt hauptsächlich von der Leistung Ihres Grafikchips ab – sogar mehr als vom verfügbaren Arbeitsspeicher oder der Taktrate Ihres Prozessors. In fast allen Fällen ist Ihr Grafikchip der Engpass, der zu ungleichmäßigem oder verzögertem Gameplay führt. Um die Leistung zu verbessern, sollten Sie Ihre GPU übertakten, um sie jenseits der werkseitigen Taktung laufen zu lassen.

    Die Spiele-Performance hängt hauptsächlich von der Leistung Ihres Grafikchips ab – sogar mehr als vom verfügbaren Arbeitsspeicher oder der Taktrate Ihres Prozessors.

    In der GPU können Sie sowohl den Verarbeitungschip als auch die Geschwindigkeit des Arbeitsspeichers mit verschiedenen Tools wie MSI Afterburner übertakten. Auf unserem Gaming-PC (mit zwei Titan Xp-Grafikkarten) haben wir es geschafft, den Grafikprozessor um 200 MHz und den Arbeitsspeicher um 500 MHz zu übertakten, bevor das System instabil wurde. Aber die Vorteile waren beträchtlich: Die Spieleleistung stieg um weitere 15 % und wir beobachteten auch bei den anspruchsvollsten Spielen noch die bestmögliche Bildrate und Bildqualität.

    Aber auch hier gilt: Sie müssen – auch als erfahrener Anwender – experimentieren. Nicht alle Chips sind gleich, und sie reagieren daher unterschiedlich auf Übertaktung. Außerdem ist Ihre Kühllösung ein weiterer limitierender Faktor. Diese Taktraten konnten wir mit einem wassergekühlten System realisieren. Bei einem herkömmlichen Lüfter-Setup können Probleme durch Überhitzung schneller auftreten.

    Messen der ÜbertaktungHinweis für Laptop-Benutzer: Übertaktung ist auch möglich, wenn Sie eine spezielle Grafikkarte wie die GeForce GTX 965M (siehe oben) oder die Radeon Pro 460 besitzen. Bei Laptops treten jedoch noch größere thermische Probleme auf, da die Wärme in kleinen Gehäusen nicht so leicht abgeführt werden kann. Deshalb können Sie in vielen Fällen die Taktung nicht über 100 oder 150 MHz erhöhen. Außerdem leidet die Akkulaufzeit aufgrund der erhöhten Leistungsaufnahme auf jeden Fall.

    7. Treiber aktualisieren

    Ihr PC verfügt über mehr als 100 eingebaute Komponenten. Darunter sind beispielsweise der WLAN-Chip, der Prozessor, die Grafikkarte, der Netzschalter und viele andere Elemente, die zusammenwirken. Es ist ein komplexes System, das auf wundersame Weise funktioniert.

    Alle diese Komponenten werden über Gerätetreiber gesteuert. Bei Treibern handelt es sich um kleine, aber komplexe Software, die die Funktionsweise der verschiedenen Komponenten steuert. Und genau wie bei jeder Software können Treiber fehlerhaft sein (insbesondere bei frühen Versionen). Sie schöpfen vielleicht auch nicht das volle Potenzial Ihrer Hardware aus.

    Aus diesem Grund ist es wichtig, Ihre Treiber zu aktualisieren, damit Ihr PC maximal performen kann. Sie können auch eine spezielle Treiber-Update-Software verwenden, die Ihre Treiber automatisch überprüft und aktualisiert.

    8. Aktualisieren Sie Ihr Betriebssystem

    Microsoft nimmt ständig Anpassungen am Windows-Betriebssystem vor. Während viele dieser Updates Sicherheitslücken wie die BlueKeep-Sicherheitsanfälligkeit von 2019 schließen, sind andere leistungsabhängig.

    Falls Sie Windows 10 noch nicht verwenden, sollten Sie möglichst ein Upgrade in Betracht ziehen. Es wird nicht kostenlos sein, aber da Microsoft keine Sicherheitsupdates für Windows 7 mehr herausgibt, bietet Ihnen die Umstellung auf Windows 10 ein weitaus höheres Maß an Schutz.

    Unabhängig davon, welche Windows-Edition Sie besitzen, sollten Sie stets die jeweils aktuelle Version verwenden. Sie können überprüfen, über welche Windows-Version Sie verfügen, indem Sie das Windows-Menü öffnen und zu Einstellungen > System > Info navigieren.

    Anzeigen der Windows-Spezifikationen in den Systemeinstellungen von Windows 10

    9. Sollten Sie einen Registry Cleaner verwenden?

    Die Registrierung ist ein wichtiger Bestandteil Ihres Windows-Betriebssystems. In vielen Fällen enthält sie Hunderttausende von Einträgen, von denen wahrscheinlich Tausende ungültig oder einfach nur leer sein können. Im Web findet man zahllose sogenannte „Registry Cleaners“ und Tipps, wie man eine Registrierung aufräumt, um PCs zu beschleunigen. Registry Cleaner finden diese problematischen Einträge und löschen sie oder korrigieren sie nach Bedarf.

    So sieht die Windows-Registrierung aus

    In 99,999 % der Fälle hat ein Registry Cleaner keinen Einfluss auf die Leistung Ihres PCs. Sicher, Windows greift ständig auf die Registrierung zu, aber die Größe dieser Datenbank beträgt etwa 100 bis 200 MB, die selbst ein 10 Jahre alter PC in Sekundenbruchteilen verarbeiten kann. Das Löschen einiger Einträge aus der Registrierung hat keinerlei Einfluss auf die Geschwindigkeit.

    Zugegeben, es ist ein bisschen wie Hygiene, wie sogar einige Microsoft-Mitarbeiter in der Vergangenheit angemerkt haben. In seltenen Fällen können fehlende Schlüssel zu Fehlermeldungen beim Start führen. Solange diese Fehler aber nicht auftreten, muss die Registrierung auch nicht aufgeräumt werden.

    Unser Ratschlag: Finger weg von der Datenbank. Windows kümmert sich gut darum. Und wenn sich ein Fehler findet, stellen Sie sicher, dass Sie mit einem professionellen Reinigungstool für die Registrierung arbeiten.

    10. Wie Viren, Trojaner, Adware oder jede Form von Malware die Leistung beeinflussen

    Viren, Adware, Malware, Spyware und Trojaner sind nicht nur ein großes Sicherheitsrisiko. Nur einige davon reichen aus, um die Leistung Ihres PCs ernsthaft zu beeinträchtigen. Wenn Ihr PC trotz aller Bemühungen zu langsam läuft, müssen Sie möglicherweise in Betracht ziehen, Malware mit einem speziellen Antiviren-Tool zu entfernen. Laden Sie noch heute unseren preisgekrönten Virenschutz herunter.

    11. Reinigen Sie Ihren Computer physisch

    Wenn Ihre PC- oder Laptop-Lüfter jahrelang Luft durch das System blasen, haben sich wahrscheinlich ganze Heerscharen sogenannter ‚Wollmäuse‘ in Ihrem Gerät eingenistet. Diese verlangsamen oder stoppen sogar Ihre Ventilatoren, was zu nachlassender Rechnerperformance oder häufigen Abstürzen führt.

    Deshalb öffne ich häufig meinen PC und meine Laptops, um mit einem Gasreiniger Wollmäuse per Druckluft aus dem System zu befördern (halten Sie einen Staubsauger bereit). Und wenn Sie schon dabei sind, können Sie auch Ihren Computerbildschirm und Ihre Tastatur zum Strahlen bringen. Viele Reiniger wurden speziell dafür entwickelt.

    Wenn Sie damit fertig sind, stellen Sie Ihren Computer so auf, dass frische Luft in die Lüftungsschlitze gelangt. Stellen Sie sowohl Laptops als auch Desktop-Rechner auf harte, flache Oberflächen – keine Teppiche – und verwenden Sie Ihren Laptop wenn möglich nicht im Bett. Stellen Sie Ihren Desktop-Rechner auch nicht in einem Schrank auf, in dem die Luft nicht frei zirkulieren kann.

    12. Verhindern Sie, dass Programme im Hintergrund ausgeführt werden

    RAM ist eine endliche Ressource, und selbst Computer mit viel RAM können nur eine bestimmte Anzahl an Aufgaben gleichzeitig erledigen. Wenn viele Programme, die Sie eigentlich gar nicht verwenden, im Hintergrund laufen, dann belegen sie Arbeitsspeicher, der eigentlich für wichtigere Aufgaben benötigt wird.

    Sie können verhindern, dass Programme im Hintergrund laufen, sodass Sie nur Arbeitsspeicher verbrauchen, wenn Sie sie aktiv nutzen. So funktioniert es unter Windows 10:

    1. Öffnen Sie die Einstellungen und wählen Sie Privatsphäre.

      Öffnen der Datenschutzeinstellungen über das Menü ‚Einstellungen‘ in Windows 10

    2. Wählen Sie Hintergrund-Apps links im Menü.

      Um zu verhindern, dass alle Apps im Hintergrund ausgeführt werden, setzen Sie den Schalter neben Apps im Hintergrund laufen lassen auf Aus. Um zu verhindern, dass bestimmte Apps im Hintergrund ausgeführt werden, stellen Sie die Schalter neben den Apps auf Aus.

      Die Einstellungen für Hintergrund-Apps im Menü ‚Einstellungen‘ von Windows 10

    13. Versuchen Sie es mit Windows-Fehlerbehebungen

    Windows enthält Optimierungstools zur Fehlerbehebung. Diese Dienstprogramme analysieren Ihr System und geben Empfehlungen aus, wie Sie die Leistung mit ein paar einfachen Änderungen optimieren können.

    1. Öffnen Sie die Einstellungen und wählen Sie Update und Sicherheit.

      Öffnen der Funktion ‚Update und Sicherheit‘ über das Menü ‚Einstellungen‘ in Windows 10

    2. Wählen Sie links im Menü Fehlerbehebung. Die Dienstprogramme zur Fehlerbehebung bewerten die Leistung Ihres Systems anhand der jeweiligen Probleme, die behoben werden sollen.

      Die Fehlerbehebungsprogramme in den Einstellungen von Windows 10

    14. Passen Sie Ihre visuellen Effekte an

    Windows bietet eine ganze Reihe hübscher visueller Effekte. Aber wenn Sie eine Leistungssteigerung wünschen, können Sie sie einfach deaktivieren. Sie müssen den Abschnitt "Leistungsoptionen" in Ihrer Systemsteuerung öffnen.

    1. Um diese Einstellung zu finden, geben Sie Erscheinungsbild anpassen in die Cortana-Suchleiste oder direkt in das Startmenü ein. Dann drücken Sie die Eingabe-Taste, um die Leistungsoptionen zu öffnen.

      Sie finden die Leistungsoptionen in der Cortana-Suchleiste, indem Sie den Begriff "Erscheinungsbild anpassen" eingeben

    2. Wenn Sie Anpassen für die beste Leistung eingeben, kann Windows seine visuellen Effekte automatisch optimieren. Sie können die Effekte auch einzeln aktivieren oder deaktivieren.

      Die Einstellungen für visuelle Effekte in den Leistungsoptionen für Windows 10

    15. Vergrößern Sie den virtuellen Arbeitsspeicher (erweitert)

    Der virtuelle Speicher ist eine Art Zwischenzone zwischen dem Arbeitsspeicher und der Langzeitspeicherung Ihrer Festplatte. Mit dem virtuellen Speicher weist Ihr Computer einen Teil der Festplatte weniger aktiven bzw. wichtigen Prozessen zu und gibt Ihren Arbeitsspeicher für alle Aufgaben frei, mit denen Sie in diesem Augenblick beschäftigt sind.

    Wenn Sie die Fehlermeldung "Ihr System verfügt über zu wenig virtuellen Speicher" erhalten oder wenn Sie ihn aus anderen Gründen erweitern müssen, dann ist dies eine Möglichkeit. Wir empfehlen jedoch nur fortgeschrittenen Benutzern, die sich mit Computern auskennen, den virtuellen Speicher zu erweitern.

    Außerdem soll Ihre Festplatte nicht mit hoher Geschwindigkeit zwischen verschiedenen Aufgaben wechseln – dazu haben Sie Ihren Arbeitsspeicher. Wenn Sie sich zu stark auf den virtuellen Speicher verlassen, kann die Leistung Ihres Computers noch stärker als zuvor beeinträchtigt werden.

    So funktioniert die Erweiterung des virtuellen Arbeitsspeichers unter Windows 10:

    1. Öffnen Sie die Einstellungen und wählen Sie System.

      Öffnen der Systemeinstellungen im Menü ‚Einstellungen‘ von Windows 10

    2. Wählen Sie links im Menü Informationen. Wählen Sie dann Systeminformationen rechts aus den zugehörigen Einstellungen. Falls die zugehörigen Einstellungen nicht angezeigt werden, erweitern Sie Ihr Fenster horizontal, bis Sie sie sehen.

      Suchen der Einstellungen ‚Systeminformationen‘ in den Einstellungen ‚Informationen‘ in Windows 10

    3. Dadurch werden die Systemeinstellungen in Ihrer Systemsteuerung geöffnet. Wählen Sie in den Optionen links Erweiterte Systemeinstellungen aus, um das Fenster ‚Systemeigenschaften‘ zu öffnen.

      Öffnen der erweiterten Systemeinstellungen in den Systemeinstellungen unter Windows 10

    4. Klicken Sie auf die Schaltfläche Einstellungen im Abschnitt ‚Leistung‘, um das Fenster ‚Leistungsoptionen‘ zu öffnen.

      Öffnen der Leistungseinstellungen auf der Registerkarte ‚Erweitert‘ in den Systemeigenschaften in Windows 10
    5. Wählen Sie die Registerkarte Erweitert aus. Klicken Sie danach auf Ändern.

      Öffnen der Einstellungen für den virtuellen Speicher aus der Registerkarte ‚Erweitert‘ der Leistungsoptionen unter Windows 10

    6. Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen neben Automatisches Verwalten der Größe der Auslagerungsdatei für alle Laufwerke. Wählen Sie stattdessen Benutzerdefinierte Größe.

      Die Einstellungen für den virtuellen Speicher in Windows 10 zeigen, wie eine benutzerdefinierte Größe festgelegt wird.

    7. Unten im Fenster finden Sie die empfohlene und die aktuelle Größe des Arbeitsspeichers. Falls die aktuelle kleiner als die empfohlene Größe ist, legen Sie die empfohlene als Anfangsgröße fest. Legen Sie eine noch höhere Maximalgröße fest.

      Sie können auch die folgende Formel verwenden, um den ursprünglichen und maximalen virtuellen Speicher zu berechnen: Stellen Sie die Anfangsgröße auf das 1,5-Fache Ihres aktuellen Arbeitsspeichers und Ihr Maximum auf das Dreifache Ihres aktuellen Arbeitsspeichers ein.

      Ein Beispiel: 4 GB RAM entsprechen 4096 MB. Mit dieser RAM-Größe legen Sie die anfängliche Größe auf 6.144 MB und die maximale Größe auf 18.432 MB fest.

      Festlegen einer benutzerdefinierten Größe für virtuellen Speicher in Windows 10

    8. Wenn damit Sie fertig sind, klicken Sie auf Festlegen, und dann bestätigen Sie, indem Sie auf OK klicken. Jetzt starten Sie Ihren Computer neu.

    So bereinigen Sie Ihren PC und Ihre Festplatte

    In diesem Abschnitt erfahren Sie, wie Sie Ihren Computer bereinigen und all den Datenmüll entfernen, der Ihren Computer verstopft. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Festplatte auräumen, nutzlose Programme aufspüren und entfernen und Ihre Dateien in den Cloud-Speicher verschieben, um Speicherplatz auf Ihrem PC zurückzugewinnen.

    1. Führen Sie eine Festplattenbereinigung durch

    Jeden Tag benutzen Sie Ihren PC, seine Programme, seinen Browser oder seine Spiele und hinterlassen dabei eine Menge digitalen Abfall. Das liegt daran, dass alle Programme auf Ihrem PC in irgendeiner Form „Temporärdateien “ erzeugen – Dateien, die die Programme benötigen, um zu funktionieren, dann aber vergessen werden, sobald sie nicht mehr gebraucht werden. Dazu gehören:

    • Temporäre Setup- und Programmdateien

    • Alte Chkdsk-Dateien

    • Setup-Protokolle

    • Alte Update- & Upgrade-Dateien auf Windows

    • Dateireste von Windows Defender

    • Temporäre Internetdateien & Offline-Webseiten

    • Systemfehlerspeicher-Dump-Dateien

    • Windows Fehlerberichterstattungs-Dateien

    • Thumbnails und Benutzerdateiverlauf

    Zum Glück gibt es Möglichkeiten, diesen ganzen Datenmüll loszuwerden.

    Zunächst können Sie das integrierte Tool Windows Disk Cleanup verwenden, das einfachen Datenmüll von Ihrem PC entfernt. Um es in einer beliebigen Version von Windows (einschließlich Windows XP, 7, Vista, 8 und 10) zu starten, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Ihren Desktop und wählen Sie Neu/Verknüpfung. Geben Sie den folgenden Text ein:

    %SystemRoot%\System32\Cmd.exe /c Cleanmgr /sageset:65535 &Cleanmgr /sagerun:6553

    Erstellen einer Verknüpfung zur Reinigung

    Nennen Sie die Verknüpfung „Mein neuer PC-Reiniger“ (oder wie Sie möchten). Klicken Sie dann mit der rechten Maustaste darauf und wählen Sie Als Administrator ausführen. Wählen Sie dort alle Dateien aus, und entfernen Sie sie. Falls Sie sich irgendwo nicht sicher sind, überprüfen Sie die Beschreibungen, damit Sie wissen, welche Dateien zu löschen sind. In den meisten Fällen verursacht das Löschen dieser alltäglichen Temporärdateien jedoch keine Probleme.

    Nach einer Weile sollte der gröbste Datenmüll beseitigt sein, und wir können zu gründlicheren Reinigungsoptionen übergehen.

    1. Windows 10 bietet ein weiteres Tool, das Ihnen hilft, alte Upgrade-Dateien entfernen. Diese Dateien können wichtig sein, wenn Sie von Windows 7/8 auf Windows 10 oder einer älteren Version von 10 auf eine neuere aktualisiert haben. Sie finden diese Option, wenn Sie Ihr Start-Menü öffnen, auf das Zahnradsymbol für Einstellungen klicken und zu System wechseln. Klicken Sie unter Speicher auf Ihre Festplatte und wählen Sie Temporäre Dateien aus. Hier finden Sie weitere nicht benötigte Dateien, einschließlich der vorgenannten Backup-Dateien.

      Das Speichermenü in Windows

      Das Menü für temporäre Dateien in Windows

    2. Professionelle Tuning-Software: Wir hier bei AVG wissen, dass die integrierten Bereinigungsmethoden das Problem mit dem Datenmüll auf Ihrer Festplatte und in den Systemordnern nicht einmal ansatzweise lösen. Das liegt daran, dass die meisten Programme wie iTunes, Office oder Chrome ihren eigenen Datenmüll generieren, den Windows nicht löschen kann.

      Aber wir tun das einfach – unsere Ingenieure haben Reinigungsmethoden für über 220 Programme direkt in AVG TuneUp integriert. Lassen Sie uns Ihren PC für Sie optimieren.

      Laden Sie zunächst AVG TuneUp herunter.

      Gehen Sie als Nächstes zum Abschnitt Speicherplatz freigeben und gehen Sie alle Funktionen durch, um alle temporären Dateien zu löschen, die unser Tool findet. Vielfach können Sie mehrere Gigabyte an Datenmüll freimachen, die dann wieder für neue Programme, für Musik, Fotos oder andere Daten zur Verfügung stehen.

      Das PC TuneUp Menü für die Freigabe von Speicherplatz

      Unser Festplattenreiniger entfernt folgende Typen weiterer Dateirückstände:

      • Absturzberichte: Windows erstellt Berichte, wenn Ihr PC abgestürzt ist. Diese sind jedoch nur für Softwareentwickler nützlich und können problemlos gelöscht werden.

      • Cache-Dateien: Das sind temporäre Dateien, die von Windows und anderen Programmen auf Ihrer Festplatte zurückgelassen werden.

      • Thumbnails: Das sind temporäre Miniaturdateien, die vom Windows Explorer erstellt und angezeigt werden.

      • Listen der zuletzt verwendeten Dateien: Zahlreiche Programme, darunter auch Windows, erstellen Listen der zuletzt von Ihnen geöffneten Dateien. Das ist zwar praktisch – aber auch ein Datenschutzrisiko. Disk Cleaner, eine AVG TuneUp integrierte Funktion, findet diese Dateien und bereinigt sie endgültig.

      • Spiele: Zurückgebliebene Dateien der Gaming-Plattform Steam, beispielsweise Installer für DirectX oder Visual C++ Redistributable-Dateien – werden nicht mehr benötigt, nachdem Sie das heruntergeladene Spiel installiert und gestartet haben.

      • ... und vieles mehr.

    2. Geben Sie Speicherplatz auf Ihrer Festplatte frei, indem Sie große Dateien löschen

    Das passiert ständig: Sie laden eine riesige Datei oder ein riesiges Video von Ihrem Smartphone herunter und vergessen diese Daten dann komplett. Windows Explorer bietet eine hervorragende Möglichkeit, die größten Dateien auf Ihrer gesamten Festplatte zu finden. Öffnen Sie Ihren Explorer und klicken Sie auf das Feld Suche. Dort klicken Sie auf Größe und wählen Sie Riesig. So werden alle Dateien aufgelistet, die größer als 100 MB sind.

    So finden Sie große Dateien mit dem Windows Explorer

    3. Deinstallieren Sie Anwendungen, die Sie nicht brauchen

    Möglicherweise haben Sie Anwendungen auf Ihrem Rechner, die Sie kaum noch nutzen oder benötigen, was Ihren PC verlangsamt und Speicherplatz verschwendet. Um überflüssige Apps zu entfernen, rufen Sie die Windows-Systemsteuerung auf, klicken Sie auf Programme und dann auf Programme und Funktionen. Gehen Sie die Liste durch und deinstallieren Sie alles, was Sie nicht benötigen.

    Das Menü zur Deinstallation nicht verwendeter Programme in WindowsEin Nachteil dieser Methode ist, dass sie Ihnen nicht sagt, ob Sie ein bestimmtes Programm benötigen oder wann Sie ein bestimmtes Programm zuletzt verwendet haben. Aber keine Sorge – mit AVG TuneUp können Sie leicht erkennen, welche Programme Sie benötigen – und welche nicht.

    Der Dublettenfinder in PC TuneUp

    Mit dem Deinstallationsmanager können Sie einfach nach folgenden Programmen suchen:

    • Selten verwendete Programme.

    • Kürzlich installierte Programme.

    • Umfangreiche Programme.

    • ... und mehr.

    Klicken Sie nach dem Herunterladen und Installieren von AVG TuneUp auf Nicht verwendete Programme deinstallieren und dann auf Filterliste.

    Das Menü für nicht benutzte Programme

    Das obige Beispiel zeigt, wie ein Spiel, das ich bereits beendet habe (Dying Light), immer noch auf mehr als 20 GB Speicherplatz sitzt. Ich kann es vorerst deinstallieren und dann das nächste Mal neu installieren, wenn ich spielen möchte.

    4. Testen Sie die Integrität und den Zustand Ihrer Festplatte

    Jede Datei auf Ihrer Festplatte oder SSD kann beschädigt werden, wenn Ihr PC ausfällt oder abstürzt. Daher ist es wichtig, die Integrität Ihrer Festplatte gründlich zu überprüfen. Klicken Sie dazu auf die Schaltfläche Start und geben Sie einfach die Buchstaben CMD ein. Dadurch wird die Eingabeaufforderung angezeigt. Klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen Sie Als Administrator ausführen.

    Die Administrator-Eingabeaufforderung

    Geben Sie chkdsk /f /r /b ein und drücken Sie die Eingabetaste. Bestätigen Sie, dass Sie Ihre Festplatte beim nächsten Neustart scannen möchten und starten Sie Ihren PC neu. Abhängig von der Größe Ihrer Festplatte kann dieser Überprüfungs- und Reparaturvorgang mehr als eine Stunde dauern. Aber immerhin beheben Sie so einige Festplattenprobleme und reparieren wichtige Dateien. Oder zumindest wissen Sie, dass alles in Ordnung ist.

    5. Verwenden Sie Cloud Storage, wenn Ihnen der lokale Speicherplatz ausgeht

    Wenn Sie durch die oben genannten Reinigungsmethoden nicht den benötigten Speicherplatz gewinnen, können Sie einige der größeren Dateien auf einen Cloud-Dienst wie OneDrive oder Google Drive hochladen. Während der Zugriff auf Dateien aus der Cloud möglicherweise etwas länger dauert, sind Cloud-Dienste eine gute Lösung, wenn Ihnen regelmäßig der Festplattenspeicher ausgeht.

    6. Löschen Sie Ihre Browser-Cookies und den Zwischenspeicher

    Ihr Browser speichert eine Menge Dateien, die zwar nicht sehr groß sind, in der Masse aber eine Menge Platz belegen können. Dazu gehören:

    • Cookies: Cookies sind kleine Dateien, die Informationen über Sie mit den Websites austauschen, die sie besuchen. Einige Cookies helfen Websites dabei, sich an Ihre Benutzereinstellungen zu erinnern, andere verfolgen Sie im Internet und senden Ihre Daten an Werbetreibende, Vermarkter und Website-Administratoren.

    • Zwischenspeicher: Ihr Browser speichert Elemente der Websites, die Sie besuchen in seinem Zwischenspeicher. Dies hilft Ihrem Browser, diese Websites bei späteren Besuchen schneller zu laden.

    Das regelmäßige Löschen Ihrer Browser-Cookies und Leeren des Zwischenspeichers ist immer eine gute Idee. Das Löschen von Cookies verbessert die Geschwindigkeit und Leistung Ihres Browsers und verhindert, dass Fremde über diese Tracking-Cookies Daten über Sie sammeln. Währenddessen zwingt das Leeren des Caches Ihren Browser, neue Versionen der besuchten Websites zu laden. Dadurch wird sichergestellt, dass beim Surfen nur die jeweils aktuellen Inhalte angezeigt werden.

    Wenn Sie schon dabei sind, sollten Sie auch Ihren Browserverlauf löschen. Dadurch wird Ihr Computer nicht schneller, aber hilft, Ihre Daten zu schützen. Niemand außer Ihnen muss wissen, welche Websites Sie besuchen.

    So aktualisieren Sie Ihre Anwendungen

    Unsere Studien haben gezeigt, dass über 52% der auf PCs installierten Anwendungen veraltet sind. Manchmal liegt es daran, dass Leute Updates ignorieren. Oder die Anwendungen enthalten keine Update-Funktion.

    Warum sprechen wir darüber in unserem ultimativen Leitfaden zur Beschleunigung von PCs? Weil veraltete Anwendungen zu Stabilitäts- und Performanceproblemen führen können.. Lesen Sie daher unbedingt unseren speziellen Leitfaden zum Aktualisieren Ihrer Apps.

    Kurz gesagt: Verwenden Sie einen automatischen Software-Updater oder gehen Sie manuell die Liste der Anwendungen durch und stellen Sie sicher, dass sie alle aktuell sind.

    Halten Sie Ihren PC ohne großen Aufwand sauber und schnell

    Nachdem wir die wichtigsten Abstimmungs- und Reinigungsschritte behandelt haben, sollten Sie diese nun monatlich wiederholen. Wenn Ihnen das regelmäßige Reinigen und Einstellen Ihres PC jedoch zu umständlich ist, dann finden Sie hier einige Tipps, um den Aufwand für einen gesunden PC zu reduzieren:

    • Überlegen Sie vor der Installation einer Software, ob Sie sie tatsächlich benötigen und regelmäßig verwenden werden. Wenn Sie sie nur einmal benötigen, deinstallieren Sie sie anschließend.

    • Gehen Sie die Liste aller installierten Programme durch und entscheiden Sie, ob Sie davon noch welche benötigen.

    • Nachdem ich meinen PC gereinigt und konfiguriert habe, erstelle ich häufig noch ein vollständiges Backup. Wenn etwas schiefgeht, versetze ich den PC zurück in den vorherigen Zustand. 

    AVG TuneUp führt viele der oben genannten Prozesse automatisch aus. Nach der Installation wird Datenmüll automatisch gelöscht, Ihre Software aktualisiert, unerwünschte Software deinstalliert und eine ganze Reihe regelmäßiger Wartungsaufgaben ausgeführt – ohne dass Sie etwas tun müssen.

    Optimieren Sie Ihr Android-Gerät mit AVG Cleaner

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    Schutz für Ihr iPhone mit AVG Mobile Security

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