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Was ist Cyberstalking?

Cyberstalking wird als wiederholter, unerwünschter Kontakt oder Belästigung durch eine Person definiert, die dafür elektronische Kommunikationsmittel wie E-Mail, soziale Medien oder SMS verwendet. Was genau als Cyberstalking gilt, hängt von der Art der Belästigung ab. Aber wenn der wiederholte Kontakt als unerwünscht, lästig oder bedrohlich empfunden wird, kann er unter Cyberstalking fallen.

Dieser Artikel enthält:

    Cyberstalking hat sich weltweit zu einem massiven Problem entwickelt. Nach Angaben des Pew Research Center wurden bereits 41 % aller US-Amerikaner von einem Online-Stalker belästigt. Ein noch größerer Anteil (66 %) wurde Zeuge von Online-Belästigung, die gegen andere Personen gerichtet war. Eine solche Belästigung kann verschiedene Formen annehmen, z. B. Verleumdung, Diffamierung, Bedrohungen, gehackte E-Mails und Identitätsdiebstahl.

    Die explosionsartige Zunahme von Cyberstalking steht in direktem Zusammenhang mit der Tatsache, dass immer mehr technologische Geräte und Social-Media-Plattformen verfügbar sind. Diese vereinfachen das Aufspüren und Offenlegen der digitalen Identität einer Person, einschließlich Standort, Interessen und persönlicher Netzwerke. Da Cyberstalking häufig in sozialen Medien stattfindet, hat sich das Problem noch verschärft, und immer mehr junge Menschen fallen einem Online-Stalker zum Opfer.

    Was machen Cyberstalker?

    Online-Stalker kontaktieren ihre Opfer wiederholt oder folgen ihnen im Internet. Internet-Stalking kann subtile Handlungen beinhalten, z. B. öffentliche Kommentare in Social-Media-Unterhaltungen, aber auch aggressive Handlungen wie das Senden von Drohungen an das Opfer, seine Familie oder Freunde. Manche Cyberstalker eskalieren bis hin zum Doxxing ihrer Opfer.

    Genau wie beim physischen Stalking sind auch die Mehrzahl der Cyberstalking-Opfer weiblich. In den USA wurden „eine von 12 Frauen und einer von 45 Männern schon einmal online gestalkt“. Die Anonymität des Internets – und der einfache Zugang zu personenbezogenen Daten – haben zur rasanten Ausbreitung von Cyberstalking beigetragen.

    Eine von 12 Frauen und einer von 45 Männern wurden schon einmal gestalkt.Eine von 12 Frauen (8,3 %) wurde schon einmal gestalkt.

    Cyberstalkern auf die Schliche zu kommen, kann schwierig sein, weil Cyberstalking auch als fanatisches Sammeln von Informationen über eine Person im Internet definiert wird. Die Spuren des Stalkers in den sozialen Medien können lange Zeit unsichtbar bleiben. Manche Cyberstalker gehen sehr methodisch, zielgerichtet und besessen zu Werke.

    Cyberstalker sind auch nicht immer Unbekannte. Es kann sich um ehemalige, entfremdete oder aktuelle Partner oder sogar um Ehepartner handeln, die Cyberstalking-Techniken einsetzen, um mit den gewonnenen Erkenntnissen im echten Leben zu handeln.

    Anzeichen für Cyberstalking

    Woran erkennen Sie, dass Sie gestalkt werden? In manchen Szenarien kommt Stalking recht häufig vor, und es gibt Anzeichen dafür, dass Sie möglicherweise zum Opfer von Cyberstalking geworden sind. Doch selbst wenn Sie noch nicht davon betroffen sind, sollten Sie im Internet nicht zu viel teilen. Die Angabe von persönlichen Informationen über sich selbst, Ihre Kinder, andere Familienmitglieder, Ihren Wohnort oder Sonstiges ist stets mit Risiken verbunden.

    Internet-Stalker sind nicht immer so diskret, wie man denken sollte. Sie können ihr Opfer offenkundig verfolgen und in ihrer Besessenheit eindeutige Anzeichen für Cyberstalking hinterlassen.

    Beispiele für potenzielle Anzeichen von Cyberstalking:

    • Ein früherer (Ehe-)Partner, der ständig wissen möchte, was Sie tun.

    • Eine Person folgt Ihren Social-Media-Konten oder agiert darin als „Troll“.

    • Eine Person besucht ständig Ihre Social-Media-Profile auf verschiedenen Plattformen.

    • Jemand kontaktiert Personen, die Sie kennen, um zu erfahren, ob Sie seine Nachrichten erhalten haben.

    Catfishing

    Manche Online-Stalker praktizieren Catfishing, eine besonders fiese und komplexe Form von Betrug oder Missbrauch. Dabei wird eine gefälschte Online-Identität erstellt, um eine Person im Internet ins Visier zu nehmen und zu stalken.

    Durch Catfishing soll das Vertrauen des Opfers erschlichen werden, damit es private Informationen preisgibt, die es dem Stalker sonst nicht mitgeteilt hätte. Diese Informationen scheinen zunächst harmlos, aber der Stalker verfolgt damit finstere Absichten, z. B. Geld erpressen, das Opfer in Verlegenheit bringen oder sogar demütigen.

    Ergreifen Sie folgende Maßnahmen, um Catfishing zu vermeiden und sich vor Online-Stalkern zu schützen:

    • Prüfen Sie das Online-Profil der Person und die Art der Fotos, die gepostet wurden. Finden sich dort nur Selfies, ohne Hinweise auf Freunde oder Verwandte, könnte das Profil gefälscht sein.

    • Führen Sie eine umgekehrte Bildersuche in Google durch, um zu prüfen, ob das Foto der Person mit anderen Online-Fotos übereinstimmt. Möglicherweise wird das Profilbild der Person auf mehreren Online-Profilen verwendet, aber jeweils unter einem anderen Namen.

    • Fragen Sie die Person, ob sie mit einem Video-Anruf einverstanden ist. Ausflüchte können ein Anzeichen für Catfishing sein.

    • Prüfen Sie, wie viele Freunde die Person in den sozialen Medien hat. Eine geringe Anzahl von Freunden kann auf ein gefälschtes Profil hinweisen – aber auch ganz harmlose Gründe haben.

    Catfishing mag zunächst nur lästig erscheinen, stellt aber eine gefährliche Form von Cyberstalking dar, die zu Sextortion und anderen Arten von Missbrauch führen kann.

    In Catfishing-Profilen finden sich meist Stockbilder von Models, sehr wenige Freunde und kaum persönliche Informationen.Ein Catfishing-Profil enthält häufig Stockbilder und sehr wenig persönliche Informationen.

    So beugen Sie Cyberstalking vor

    Wer Cyberstalking entgehen möchte, muss Vorkehrungen treffen: Schützen Sie persönliche Daten, blockieren Sie Facebook- und andere Social-Media-Konten und teilen Sie im Internet nicht zu viel mit Fremden. Im Folgenden werden die besten Maßnahmen gegen Online-Stalking erläutert.

    Digitale Hygiene

    Um Online-Stalkern keine Chance zu geben, müssen Sie sich darüber bewusst sein, wie Sie sich im Internet und in sozialen Netzwerken präsentieren. Was Google über Sie weiß, bleibt auch einem Cyberstalker nicht verborgen. Gute digitale Hygiene bedeutet, dass Sie Ihre digitale Präsenz unter Kontrolle behalten und Maßnahmen ergreifen, falls Sie vermuten, dass Sie gehackt wurden.

    Hier eine Checkliste zum Vermeiden von Online-Stalking:

    • Googeln Sie Ihren Namen, um zu sehen, welche Informationen ein potenzieller Cyberstalker über Sie finden kann, z. B. Spitzname, Telefonnummer, Geburtstag oder Adresse. Außerdem sollten Sie wissen, wie Google Ihre Daten verwendet. Sorgen Sie gegebenenfalls für die Löschung personenbezogener Daten, die Cyberstalker über Google-Hacking herausfinden können.

    • Durchsuchen Sie Ihre Social-Media-Profile und löschen Sie Informationen, die nicht in die Hände eines Online-Stalkers geraten sollten. Manche Cyberstalker sind Fremde, andere nicht. Als Faustregel gilt, dass Sie keine Freundschaftsanfragen von Personen annehmen sollten, die Sie nie persönlich getroffen haben.

    • Lassen Sie sich aus den Listen von Datenvermittlern streichen, die Ihre Daten an Dritte verkaufen. Manche Datenvermittler praktizieren fragwürdige ethische Standards und verkaufen Daten nicht nur an seriöse Unternehmen, sondern an die Meistbietenden.

    • Erstellen Sie eine weitere E-Mail-Adresse, die Sie für die Anmeldung an Social-Media-Netzwerken oder Webseiten verwenden. Durch alternative E-Mail-Adressen vermeiden Sie Spam und gefährden nicht Ihre echte E-Mail-Adresse in Online-Diensten, deren Sicherheitsmaßnahmen zu wünschen übrig lassen.

    • Füllen Sie keine unnötigen Online-Formulare aus und lassen Sie sich nicht dazu zwingen, personenbezogene Daten wie Ihre Adresse oder Ihr Geburtsdatum anzugeben, wenn Sie sich für eine Webseite oder einen Dienst registrieren. Beschränken Sie sich auf Pflichtangeben oder machen Sie notfalls einfach Falschangaben.

    • Teilen Sie online nicht zu viel. Je weniger Informationen Sie ins Internet stellen, desto besser. Finden Sie ein gesundes Gleichgewicht zwischen der Vermeidung von Cyberstalking und der aktiven Beteiligung an einer Online-Community, in der das Teilen von Ideen, Meinungen und Geschichten natürlich dazugehört.

    • Wählen Sie ein Profilbild, das nichts Privates verrät. Verwenden Sie kein Foto, aus dem Ihre Adresse, Ihr Standort oder andere personenbezogene Informationen hervorgehen. Sie können Ihr Gesicht zeigen und trotzdem unauffällig bleiben.

    • Ergreifen Sie Maßnahmen, falls Sie gehackt wurden. Falls Sie vermuten, dass Ihr Smartphone gehackt wurde oder dass eine von Ihnen genutzte Webseite gehackt wurde, versuchen Sie selbst, das Schlimmste zu verhindern. Ändern Sie umgehend die Passwörter Ihrer Konten, um den Schaden des Datenlecks in Grenzen zu halten.

    Verschärfen der Datenschutz-Einstellungen

    Verbessern Sie Ihre Cybersicherheit, indem Sie die Datenschutz-Einstellungen Ihrer Geräte (Smartphone, Computer, Tablet), Benutzerkonten (soziale Medien, E-Mail-Sicherheit) und aller Tools, mit denen Sie auf das Internet zugreifen (WLAN, VPN), verschärfen.

    • Halten Sie Ihre Social-Media-Profile privat und zeigen Sie Ihre Beiträge nur Freunden an, damit Sie in den sozialen Medien nicht gestalkt werden.

    • Nutzen Sie sichere E-Messaging-Apps, die Ihre Daten verschlüsseln. Mit den besten sicheren Messaging-Apps stellen Sie sicher, dass Ihre Gespräche nicht von Online-Stalkern, Internetdienstleistern oder Behörden abgefangen werden können.

    • Verwenden Sie öffentliches WLAN nie ohne VPN. Es gibt viele Gründe, ein VPN zu verwenden. Zum Beispiel weil Ihre IP-Adresse verborgen bleibt und Ihre Daten verschlüsselt werden.

    • Überprüfen Sie Ihre Geräte auf Spyware, damit Ihre Konten und Informationen nicht ausspioniert werden können. Spyware ist eine hinterlistige Art von Malware, die lange Zeit unerkannt bleiben kann.

    • Öffnen Sie keine Anhänge von unbekannten E-Mail-Adressen. Infizierte Anhänge sind ein gängiges Mittel zur Verbreitung von Computerviren. Öffnen Sie nur Anhänge von E-Mail-Absendern, denen Sie vertrauen.

    • Erstellen Sie starke und einzigartige Passwörter für alle Ihre Konten, und verwalten Sie diese mit einem der besten Passwort-Manager.

    • Deaktivieren Sie die Geolokalisierung auf Ihrem Smartphone, um standortbasiertes Online-Tracking zu unterbinden.

    • Maskieren Sie Ihre E-Mail-Adresse und Telefonnummer und geben Sie Ihre Adresse oder Telefonnummer nie öffentlich an.

    • Geben Sie keine sensiblen Daten am Telefon oder im Internet weiter. Falls Sie angerufen und nach persönlichen Informationen gefragt werden, antworten Sie, dass Sie zurückrufen werden. Überprüfen Sie dann die Identität des Anrufers, indem Sie versuchen, ihn über die Zentrale des Unternehmens bzw. der Organisation zu erreichen.

    • Installieren Sie Antivirensoftware wie AVG AntiVirus FREE. Selbst eine penible digitale Hygiene reicht nicht aus, um Sie vor allen Online-Bedrohungen zu schützen. Mit Antivirensoftware fügen Sie eine weitere Schutzebene hinzu.

    Aktualisieren Sie Ihre Software

    Wenn Sie veraltete Software besitzen, könnte ein Hacker eine nicht behobene Schwachstelle ausnutzen. Unternehmen und App-Entwickler stellen regelmäßig Updates bereit, um Sicherheitslücken zu schließen und neue Funktionen hinzuzufügen. Sollte Ihr iPhone oder Android-Gerät keine Updates erhalten, überprüfen Sie in den Einstellungen Ihres Smartphones, ob Updates verfügbar sind.

    Gehen Sie nach dem Update der Software auch der Frage nach, ob Ihr Smartphone Sie verfolgt. Smartphones und andere elektronische Geräte überwachen Ihren Standort und speichern sensible Daten. Dieses Tracking hat oft harmlose Gründe oder soll sicherstellen, dass Apps Ihnen bessere Dienste leisten. Aber manchmal grenzt dieses Tracking fast schon an Spionage.

    Mit der besten Antivirensoftware und durch die Installation einer Anti-Tracking-App schützen Sie Ihre Daten und verringern die Gefahr, dass Sie in das Visier eines Cyberstalkers geraten.

    So reagieren Sie auf Online-Stalking

    Es ist leichter, Cyberstalking vorzubeugen, als mit den Konsequenzen konfrontiert zu werden. Befassen Sie sich also damit, wie Sie auf Online-Stalking reagieren müssen, bevor es tatsächlich passiert. Dies hilft Ihnen, mit Cyberstalkern proaktiv umzugehen.

    Beenden Sie die Kommunikation

    Sagen Sie der Person, dass Sie keinen Kontakt mehr wollen. Wird dies nicht respektiert, blockieren Sie die Person in den sozialen Medien und wenden Sie sich an den Internetdienstleister.

    Stalking ist in den sozialen Medien gang und gäbe. Deshalb unterstützen Facebook, Instagram, Twitter und nahezu alle anderen Social-Media-Plattformen das Blockieren von elektronischer Belästigung. Werden Sie per E-Mail belästigt, richten Sie einen Filter ein, damit diese Nachrichten direkt im Spam-Ordner landen.

    Blockieren Sie unerwünschte Kommunikation über soziale Medien, bevor sie in Cyberstalking ausartet.Blockieren Sie unerwünschte Online-Nachrichten.

    Überprüfen Sie Ihre Sicherheit

    Sie kennen nie die wahren Absichten eines Cyberstalkers und können auch nicht abschätzen, wie weit er gehen wird, um Ihnen nachzustellen. Überprüfen Sie die allgemeine Sicherheit Ihrer Online-Konten und Geräte, um Cyberstalking einen Riegel vorzuschieben. Verwenden Sie ein Anti-Spyware-Tool, damit sich keine dubiosen Apps auf Ihrem Smartphone einschleichen können, und erstellen Sie starke Passwörter für Ihre Online-Konten. Sollte es einem Cyberstalker gelingen, Spyware auf Ihrem iPhone oder Spyware auf Ihrem Android-Gerät zu installieren, entfernen Sie diese sofort.

    Behalten Sie Beweise

    Wenn Sie glauben, Opfer von Online-Stalking zu sein, behalten Sie Beweise für die Anzeige bei der Polizei. Selbst wenn sich Ihr Cyberstalker scheinbar zurückgezogen hat, sollten Sie den Missbrauch dokumentieren. Erstellen Sie Screenshots von erhaltenen Nachrichten, einschließlich Zeitstempel, und speichern Sie diese, um bei Bedarf später darauf zurückzugreifen. Wenn Sie einen Online-Stalker anzeigen möchten, müssen Sie Beweismaterial vorlegen.

    Cyberstalking kann zu noch unangenehmeren und gefährlicheren Situationen führen, wie Sextortion.Erstellen Sie Screenshots von Nachrichten des Stalkers, damit Sie Beweise haben, falls Sie Anzeige erstatten.

    Lenken Sie mit gefälschten Profilen ab

    Sie können einen Cyberstalker in die Irre führen, indem Sie gefälschte Informationen über sich selbst verbreiten. Legen Sie ein Schein-Konto auf dem Kanal an, in dem der Stalker Sie verfolgt. Mit einem anonymen, täuschend echten Profil schützen Sie Ihr eigentliches Profil.

    Zeigen Sie Cyberstalking bei der Polizei an

    Viele Polizeidienststellen verfügen über eine spezielle Abteilung für Cyberstalking und wissen genau, wie sich Anzeige erstatten lässt. Selbst wenn Sie nicht genügend Beweise vorlegen können, sodass wegen Stalking ermittelt wird, bleibt die Anzeige bestehen und die Polizei erklärt Ihnen, wie Sie auf künftige Angriffe reagieren sollten.

    Gesetzgebung über Cyberstalking

    Cyberstalking ist illegal und wird juristisch als Form des Missbrauchs betrachtet. Ist das Googeln einer Person gleich Stalking? Nein, aber wenn es kontinuierlich und zwanghaft wird, kann die Grenze zur Illegalität schnell überschritten werden.

    Wenn Sie denken, dass Sie im Internet gestalkt werden, sollten Sie eine Anzeige bei der lokalen Polizeidienststelle in Betracht ziehen. Es gibt reihenweise Beispiele für Cyberstalker, die zur Rechenschaft gezogen wurden, darunter die wegen Online-Belästigung angeklagten eBay-Führungskräfte oder ein Mann aus Kalifornien, der sich der Sextortion schuldig bekannte.

    In den USA und im Vereinigten Königreich gibt es mehrere Gesetze gegen Cyberstalking. Obwohl sich die Cyberstalking-Gesetze in den einzelnen US-Bundesstaaten voneinander unterscheiden, werden Stalking und Belästigung in allen 50 Staaten als Straftat angesehen.

    Das erste bundesstaatliche Cyberstalking-Gesetz wurde 1999 in Kalifornien verabschiedet. Diesem Vorbild folgten weitere Staaten, darunter Illinois. Nach wie vor fehlt jedoch eine föderale Gesetzgebung für Stalking mittels elektronischer Medien – die Mehrzahl der Gesetze gilt nur auf bundesstaatlicher Ebene.

    Außerdem unterliegt Cyberstalking weiterhin den allgemeinen Gesetzen gegen Belästigung, wie dem „Violence Against Women Act“ von 1994 in den USA und dem „Protection from Harassment Act“ von 1997 im Vereinigten Königreich.

    Ressourcen zum Schutz vor Cyberstalking

    Mehrere Behörden, gemeinnützige Organisationen und kostenlose Hilfsstellen unterstützen Sie bei der Meldung von Cyberstalking. Sie sollten unbedingt rechtliche Schritte einleiten, um einem Cyberstalker das Handwerk zu legen. Gleichzeitig müssen Sie Vorkehrungen treffen, um Online-Missbrauch zu vermeiden. Hier einige hilfreiche Ressourcen mit Tipps gegen Cyberstalking:

    • Working to Halt Online Abuse (WHOA): Bildungsmaterial für die Öffentlichkeit und Strafverfolgungsbehörden sowie hilfreiche Informationen für Opfer.

    • WomensLaw: leicht verständliche juristische Informationen für alle Missbrauchsopfer, unabhängig vom Geschlecht.

    • VictimConnect: eine vertrauliche Hotline, um sich über die Rechte der Opfer und die Reaktion auf Missbrauch zu informieren.

    • The Stalking Prevention, Awareness and Resource Center: eine Zusammenstellung praktischer Tipps für den Umgang mit Missbrauch sowie Schulungen für die Öffentlichkeit und Strafverfolgungsbehörden.

    • Tech Safety: eine Untersuchung darüber, wie Technologie und Gewalt in der Partnerschaft zusammenhängen.

    Schützen Sie Ihre Online-Privatsphäre mit AVG Secure Browser

    Anonymität im Internet ist ein wichtiger Schritt, um Cyberstalking zu verhindern. AVG Secure Browser bietet integrierte Anti-Tracking-Funktionen, z. B. Anti-Fingerprinting-Technologie und erzwungene HTTPS-Verschlüsselung, mit denen Sie im Internet frei surfen können, ohne personenbezogene Daten preiszugeben. Installieren Sie unseren kostenlosen sicheren Browser noch heute.

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    Carly Burdova
    10-10-2022