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Verfasst von Anastasia Mouser
Veröffentlicht am May 2, 2026
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    Was ist Amazon-Betrug und wie funktioniert er?

    Bei Amazon-Betrug handelt es sich um Betrugsmaschen, bei denen Kriminelle sich als Amazon ausgeben (oder die Amazon-Plattform missbrauchen), um Geld zu stehlen, Sie zur Preisgabe personenbezogener Daten zu verleiten oder Ihre Konten zu kapern. Diese Kriminellen könnten Telefonnummern fälschen, Websites erstellen, die den echten täuschend ähnlich sehen, oder Phishing-E-Mails versenden, um Sie glauben zu machen, dass Sie wirklich mit Amazon kommunizieren, während Sie in Wirklichkeit auf einen Betrug hereinfallen.

    Viele Menschen glauben, sie würden nicht auf Betrug hereinfallen. Aber wenn Sie Amazon in irgendeiner Form nutzen, sind Sie dennoch gefährdet. Betrüger können Sie dazu drängen, schnell zu handeln – andernfalls drohen angeblich schwerwiegende Konsequenzen. So wecken sie in Ihnen die Angst davor, ihren Forderungen nicht nachzukommen.

    Wenn sie gestresst, in Panik, müde oder einfach nur abgelenkt sind, verhalten sich Opfer oft anders als sonst. Zum Beispiel dachte Charlotte Cowles, eine Kolumnistin für Finanztipps bei The Cut, sie wüsste es besser. Dennoch übergab sie Betrügern 50.000 US-Dollar im Rahmen eines Amazon-Betrugs, in den ein Mann verwickelt war, der sich als Mitarbeiter der FTC ausgab.

    Sie können sich vor Amazon-Betrug schützen, indem Sie sich mit den Warnzeichen vertraut machen: Lesen Sie nach, welche Betrugsmaschen auf Amazon besonders verbreitet sind und wie Sie sie vermeiden können. Denken Sie stets daran: Kritisches Denken, einen Moment innehalten und sich informieren – das alles sind wichtige Schritte, um sich vor Betrug zu schützen.

    Häufige Arten von Amazon-Betrug

    Phishing, Quishing, Spoofing und Typosquatting sind nur einige Beispiele für Arten von Amazon-Betrug, die Sie kennen und vermeiden sollten. Während Betrug in manchen Fällen auf der echten Amazon-Website vorkommen kann – wobei Drittanbieter es geschafft haben, die Sicherheitsvorkehrungen von Amazon zu umgehen –, findet er häufig außerhalb der Plattform statt. Dabei geben sich Betrüger mit gefälschten Websites, E-Mails und betrügerischen Telefonanrufen als Amazon aus.

    Betrüger erzählen Ihnen möglicherweise, dass es Geschäftskonten auf Ihren Namen gibt, die Sie nicht erstellt haben, oder hochwertige Bestellungen, die Sie nicht aufgegeben haben. Letztendlich läuft alles darauf hinaus, an Ihr Geld, Ihre Kontodaten oder Ihre vertraulichen Informationen zu gelangen. Sehen wir uns einige gängige Arten von Amazon-Betrug an.

    Betrug mit Phishing und gefälschten E-Mails

    Betrugsmaschen mit gefälschten E-Mails, auch Phishing genannt, gehören zu den häufigsten Methoden von Betrügern, um personenbezogene Daten, Kontozugänge und Geld zu stehlen. Betrüger senden Ihnen eine gefälschte E-Mail, die so aussieht, als käme sie von einem vertrauenswürdigen Unternehmen wie Amazon. Es könnte sich um eine Bestellung handeln – die Sie allerdings nicht aufgegeben haben –, um eine Verlängerung der Amazon Prime-Mitgliedschaft oder um ein anderes Problem (etwa ein Kontoproblem mit Kindle, Audible oder einem anderen Amazon-Produkt).

    Screenshot: Phishing-E-Mail von "Amazon"

    Phishing-E-Mails enthalten in der Regel einen gefährlichen Link, über den man Sie auffordert, personenbezogene Daten, Anmeldedaten für Konten oder Kreditkarteninformationen einzugeben. Phishing ist natürlich nicht auf E-Mails beschränkt. Betrüger können Ihnen auch betrügerische Textnachrichten mit schädlichen Links senden. Klicken Sie niemals auf Links in verdächtigen Nachrichten – egal, ob es sich um E-Mails, SMS oder Direktnachrichten über soziale Medien handelt.

    Phishing-Nachrichten sind oft an den folgenden Anzeichen zu erkennen:

    • Domains oder E-Mail-Adressen, die nicht zu Amazon passen: Sehen Sie sich die E-Mail-Adresse genau an. Weicht ein Zeichen von der regulären Domain von Amazon ab? Dann kommt die Nachricht nicht von Amazon. E-Mails von Amazon enthalten immer "amazon" im Namen der E-Mail-Domain (dem Teil nach dem @). Die seriösen E-Mail-Domains enthalten je nach Wohnort @amazon.com, @amazon.co.uk, @amazon.fr oder @amazon.de. Wenn Sie "amazon" im ersten Teil der E-Mail-Adresse sehen, die Domain jedoch generisch ist – wie bei urgent-amazon-alert@gmail.com –, handelt es sich um Phishing.

    • Verdächtige Links oder Links, die nicht zur Amazon-Website führen: Überprüfen Sie die Links in einer E-Mail (ohne darauf zu klicken), indem Sie mit der Maus darüber fahren (am Desktop) oder darauf tippen und halten (auf Mobilgeräten). In verdächtigen Links können Zeichen von der tatsächlichen Website-Adresse von Amazon abweichen.

    • Links, die eigentlich IP-Adressen sind: Bei IP-Adressen stehen Nummern vor der Website-Domain. Wenn es eine IP-Adresse ist, ist es kein echter Amazon-Link.

    • Schlechte Grammatik oder Tippfehler in der E-Mail: Phishing-E-Mails enthalten oft Grammatik- oder Tippfehler. Und obwohl solche Fehler aufgrund von KI seltener geworden sind, fügen Betrüger sie manchmal immer noch absichtlich ein, um solche Benutzer auszusortieren, die aufmerksam lesen.


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    Fazit
    Wenn Sie eine E-Mail erhalten, in der behauptet wird, sie stamme von Amazon, melden Sie sich auf amazon.com bei Ihrem Konto an, und navigieren Sie zum Message Center von Amazon, um sie zu überprüfen. Die gesamte E-Mail-Kommunikation von Amazon wird dort protokolliert. Wenn Sie die Nachricht also nicht im Message Center sehen, ist sie nicht echt.

    Telefonbetrug

    Betrüger können Sie anrufen und sich als Amazon-Vertreter ausgeben, um an Ihr Konto oder Ihre personenbezogenen Daten zu gelangen. Dies wird als Vishing-Betrug bezeichnet. Möglicherweise fordern sie Sie auf, schnell zu handeln, und behaupten, es gäbe verdächtige Aktivitäten auf Ihrem Konto oder Ihr Konto würde ohne Ihr Eingreifen gesperrt.

    Behandeln Sie solche Anrufe mit Vorsicht. Geben Sie keine persönlichen Daten weiter, und tätigen Sie keine Zahlungen am Telefon. Gelegentlich ruft Sie jemand von Amazon an (obwohl dies ungewöhnlich ist), aber Amazon wird Sie niemals am Telefon nach personenbezogenen Daten oder Passwörtern fragen oder Zahlungen verlangen.

    Wenn Sie jemand anruft, der behauptet, zu Amazon zu gehören, achten Sie auf diese Warnsignale für Betrug:

    • Anrufe mit der Bitte um persönliche Daten: Amazon wird Sie nicht anrufen und nach persönlichen Daten, Konto-Anmeldedaten, Kreditkartendaten, OTP-Codes oder anderen vertraulichen Daten fragen.

    • Anfragen nach Geschenkkartendaten: Betrüger wollen möglicherweise auf Ihr Amazon-Geschenkkartenguthaben zugreifen, da sich Geschenkkartentransaktionen nur schwer nachverfolgen lassen. Geben Sie telefonisch niemals Details zu Amazon-Geschenkkarten an unbekannte Anrufer weiter.

    • Unerwartete Rückerstattungen: Manchmal versprechen Betrüger Ihnen eine unerwartete Rückerstattung für etwas, das Sie gar nicht gekauft haben. Daran erkennen Sie Betrug. Geben Sie keine persönlichen Daten preis.

    • Dringlichkeit der Anfrage: Wenn Sie jemand anruft und Sie drängt, schnell zu handeln, bevor Ihr Konto gesperrt wird, legen Sie auf. Melden Sie sich in Ihrem Amazon-Konto an, und suchen Sie nach offiziellen Mitteilungen.

    • Telefonnummern, die nicht passen: Prüfen Sie, ob die Nummer exakt mit den offiziellen Kontakten von Amazon übereinstimmt. Dabei ist jedoch Vorsicht geboten. Betrüger können Anrufer-IDs fälschen (Spoofing) und es so aussehen lassen, als würde Amazon anrufen.


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    Fazit
    Amazon wird Sie niemals anrufen und am Telefon nach Ihren OTP-Codes, Kreditkartendaten oder anderen vertraulichen Informationen fragen. Wenn jemand anruft und danach fragt, legen Sie auf. Sie finden alle rechtmäßigen Nachrichten von Amazon in deren Message Center – nutzen Sie dieses als primären Weg, um mit Amazon zu kommunizieren.

    Smishing und Lieferbetrug

    Smishing ist Phishing per SMS. Beim Amazon-Smishing-Betrug senden Betrüger oft Textnachrichten, in denen behauptet wird, es gäbe ein Problem mit einer Lieferung, ein verspätetes Paket oder eine verdächtige Bestellung in Ihrem Konto. Diese Nachrichten enthalten häufig einen Link, der echt aussieht und Sie auffordert, "Ihr Paket zu verfolgen" oder "Lieferdetails zu bestätigen".

    Wenn Sie auf den Link klicken, werden Sie möglicherweise auf eine gefälschte Website weitergeleitet, die darauf ausgelegt ist, Ihre personenbezogenen Daten zu stehlen oder Malware auf Ihrem Gerät zu installieren. Achten Sie auf diese Warnsignale für Amazon-Smishing und Lieferbetrug:

    • Unerwartete Liefernachrichten: Wenn Sie eine Nachricht über ein Paket erhalten, das Sie nicht erwartet haben, seien Sie vorsichtig.

    • Dringende Handlungsaufforderungen: Nachrichten, die Sie unter Druck setzen, schnell zu handeln, um den Verlust eines Pakets oder eine Belastung Ihres Kontos zu vermeiden, sind ein Warnsignal.

    • Verdächtige Links: Betrugs-SMS enthalten oft verkürzte URLs oder Links, die nicht zur offiziellen Amazon-Website führen.

    • Anforderung persönlicher Informationen: Amazon wird Sie niemals per Textnachricht auffordern, Passwörter, OTP-Codes oder Zahlungsdetails anzugeben.


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    Fazit
    Klicken Sie nicht auf Links in unerwarteten Liefernachrichten. Öffnen Sie stattdessen die Amazon-App, oder geben Sie amazon.com direkt in Ihren Browser ein, und überprüfen Sie Ihre Bestellungen dort. Wenn die Nachricht in Ihrem Konto nicht auftaucht, handelt es sich wahrscheinlich um Betrug.

    Geschenkkartenbetrug

    Geschenkkartenbetrug ist eine gängige Methode für Betrüger, sich finanziell an ihren Opfern zu bereichern. Er kann viele Formen annehmen. Beispielsweise könnte jemand behaupten, den Amazon-Support zu vertreten, Sie anrufen und Ihnen erklären, Sie müssten eine Geschenkkarte kaufen, um Ihr Konto zu entsperren. Oder es könnte ein gefälschtes Stellenangebot sein, bei dem Sie mit einer Geschenkkarte ein "Starterpaket" kaufen müssen, um bei Amazon arbeiten zu können.

    Es kann sich sogar um Erpressung oder Sextortion handeln, wobei Kriminelle damit drohen, Ihre vertraulichen Informationen zu veröffentlichen, wenn Sie ihnen keine Amazon-Geschenkkarte kaufen.

    Screenshot eines Amazon-Geschenkkartenbetrugs per E-Mail.

    Letztendlich läuft alles darauf hinaus, dass der Betrüger von Ihnen verlangt, die Geschenkkarte zu kaufen und den Geschenkkartencode an ihn weiterzugeben (manchmal, indem Sie ein Foto davon machen). Sobald sie diesen haben, geben sie die Geschenkkarte selbst aus. Das ist sehr effektiv, da Geschenkkartentransaktionen schwer zurückzuverfolgen sind und Betrüger damit fast alles kaufen können, was sie wollen.

    Diesen Betrugsmaschen sind einige Merkmale gemeinsam. Darauf sollten Sie achten:

    • Jede Aufforderung zur Zahlung per Geschenkkarte: Dies ist eine sehr beliebte Methode für Betrüger, an Ihr Geld zu gelangen und spurlos zu verschwinden. Seien Sie vorsichtig bei jedem, der auf diese Weise eine Zahlung verlangt.

    • Drohungen oder emotionale Manipulation: Betrüger tischen Ihnen eine erfundene Geschichte auf. Jede Behauptung, dass etwas Schlimmes passiert – z. B. dass Ihr Konto geschlossen wird –, wenn Sie nicht schnell eine Geschenkkarte kaufen, ist wahrscheinlich Betrug.

    • Angebote, die eine Zahlung per Geschenkkarte verlangen: Seien Sie vorsichtig bei Angeboten oder Verkäufern, die Sie auffordern, ausschließlich mit Geschenkkarten außerhalb der Amazon-Kassensysteme zu bezahlen. Alle echten Amazon-Käufe werden über das Amazon-Kassensystem abgewickelt.


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    Fazit
    Hüten Sie Ihre Amazon-Geschenkkartencodes gut, und seien Sie misstrauisch gegenüber jedem, der Sie auffordert, für eine Dienstleistung per Amazon-Geschenkkarte zu bezahlen. Wenn Sie Opfer von Amazon-Geschenkkartenbetrug geworden sind, wenden Sie sich an das Amazon Customer Protection Review-Team.

    Gefälschte Websites und Typosquatting

    Manche Amazon-Betrüger erstellen gefälschte Websites, die Amazon ähneln, um Opfer dazu zu verleiten, ihre Zahlungsdaten einzugeben. Die Website sieht aus wie die von Amazon und hat eine ähnliche URL, aber irgendwo darin steckt ein Fehler. Zum Beispiel könnte dort amazoon.com statt amazon.com stehen. Diese Praxis wird Typosquatting genannt.

    Achten Sie auf diese Warnsignale für eine gefälschte Amazon-Website:

    • Falsch geschriebene oder anderweitig verdächtige URLs: Die URL könnte einen Tippfehler aufweisen oder anderweitig nicht mit der offiziellen Website von Amazon übereinstimmen.

    • Fehlendes HTTPS-Schlosssymbol: Bei der echten Amazon-Website wird ein kleines Vorhängeschloss angezeigt, wenn Sie auf das Website-Informationssymbol links neben der Adressleiste klicken. Das Vorhängeschloss bedeutet, dass die Website das Verschlüsselungsprotokoll https anstelle des weniger sicheren http verwendet (beachten Sie das fehlende "s" bei Letzterem).

    • Unrealistische Preise oder unpassende Bewertungen: Zum Beispiel ist ein brandneuer Kindle für nur 10 USD zu schön, um wahr zu sein. Wenn die Website voll von kaum glaublichen Preisen oder von Bewertungen ist, die nicht zu den Produkten passen, ist sie wahrscheinlich gefälscht.


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    Fazit
    Überprüfen Sie bei Amazon-Websites grundsätzlich die URL, um sicherzustellen, dass sie Ihren Erwartungen entspricht, und achten Sie auf das Schlosssymbol in der Adressleiste Ihres Browsers. Navigieren Sie im Zweifelsfall selbst dorthin. Und überprüfen Sie stets, ob die Bewertungen plausibel sind und die Angebote auf der Website nicht zu gut scheinen, um wahr zu sein.

    QR-Code-Betrug und Brushing-Betrug

    Haben Sie ein unerwartetes Paket erhalten, angeblich von Amazon? Das Paket hat keine Absenderadresse – nur einen auffälligen QR-Code mit dem Hinweis, ihn zu scannen, um herauszufinden, von wem es stammt. Anfang 2025 gab die FTC eine Warnung an Privatanwender heraus, solche QR-Codes nicht zu scannen, da es sich um Quishing-Betrug (QR-Code-Phishing) handeln könnte. Wenn Sie den QR-Code des unerwarteten Pakets scannen, gelangen Sie möglicherweise auf eine Phishing-Website. Wenn Sie dort Ihre Daten eingeben, liefern Sie sie den Betrügern direkt in die Hände.

    Es handelt sich hier um eine neue, gefährlichere Version des Brushing-Betrugs, bei dem fingierte Verkäufer auf Amazon unaufgefordert Pakete versenden, um ihre verifizierten Bewertungen zu verbessern. Mithilfe eines gefälschten Amazon-Kontos senden sie ein Paket an eine beliebige Adresse und schreiben sich dann selbst eine begeisterte Produktbewertung.

    Um Betrug mit QR-Code-Paketen zu vermeiden, achten Sie auf diese Warnsignale:

    • Unerwartete Pakete: Seien Sie vorsichtig bei unerwartet erhaltenen Paketen, insbesondere bei solchen ohne Absenderinformationen. Scannen Sie keine außen angebrachten QR-Codes oder Etiketten, und leiten Sie das Paket niemals an einen anderen Ort weiter, wenn Sie jemand dazu auffordert.

    • QR-Codes, die auf unbekannte Websites verlinken: Wenn ein mysteriöses Paket einen QR-Code aufweist, scannen Sie diesen nicht, und geben Sie erst recht keine personenbezogenen Daten auf der Website ein, zu der er führt.


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    Fazit
    Wenn Sie ein unerwartetes Paket erhalten, scannen Sie keine möglicherweise dazugehörigen QR-Codes. Tatsächlich sollten Sie niemals beliebige QR-Codes welcher Art auch immer scannen – diese können auf Betrugs-Websites führen oder sogar Malware direkt auf Ihrem Gerät installieren. Was das Paket betrifft: Laut Gesetz dürfen Sie den Inhalt behalten, wenn es an Sie adressiert war. Leiten Sie das Paket jedoch niemals an eine andere Adresse weiter.

    Betrügerische Angebote auf Amazon

    Amazon-Betrug kommt nicht ausschließlich außerhalb der Plattform vor. Es kann auch direkt auf Amazon zu Betrug durch betrügerische Angebote von Drittanbietern kommen. Obwohl Amazon bemüht ist, schwarze Schafe zu entfernen, schlüpfen Betrüger manchmal durchs Netz. So zeigte beispielsweise eine Studie einer Verbraucherschutzorganisation, dass gefälschte Kosmetika auf Amazon überraschend häufig vorkommen.

    Betrügerische Angebote bewerben möglicherweise beliebte oder stark nachgefragte Artikel zu ungewöhnlich niedrigen Preisen, wobei das Produkt allerdings nie ankommt, beschädigt ist, völlig von der Beschreibung abweicht oder sich als Fälschung herausstellt. In anderen Fällen versuchen Verkäufer, die Transaktion außerhalb von Amazon abzuwickeln, um nicht entdeckt zu werden.

    Zu den häufigsten Warnsignalen für betrügerische Angebote gehören:

    • Preise, die zu gut sind, um wahr zu sein: Extrem niedrige Preise für stark nachgefragte Produkte sind oft ein Warnsignal.

    • Aufforderungen zur Kommunikation oder Zahlung außerhalb von Amazon: Jeder Verkäufer, der Sie bittet, ihm direkt eine E-Mail zu schreiben oder außerhalb des Amazon-Kassensystems zu bezahlen, ist höchstwahrscheinlich ein Betrüger.

    • Schlechte oder unpassende Bewertungen: Bewertungen, die nicht zur Produktbeschreibung passen, kopiert wirken oder einfach nur pauschal enthusiastisch klingen, sind Warnsignale.

    • Kürzlich erstellte Verkäuferkonten: Seien Sie bei neuen Verkäufern mit wenig oder gar keinem Feedback vorsichtig, insbesondere bei teuren Artikeln.


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    Fazit
    Schließen Sie Käufe ausschließlich über das Kassensystem von Amazon ab, und meiden Sie Verkäufer, die versuchen, die Kommunikation und insbesondere die Zahlung von der Plattform auszulagern. Überprüfen Sie die Verkäuferbewertungen, lesen Sie Rezensionen sorgfältig durch, und melden Sie verdächtige Angebote an Amazon, um sich und andere zu schützen.

    So können Sie sich vor Amazon-Betrug schützen

    Online-Shopping ist schnell und bequem, aber es ist wichtig, sich mit geeigneten Maßnahmen zu schützen und Betrug beim Online-Einkauf zu vermeiden. Dies gilt sowohl für Amazon als auch für jede andere E-Commerce-Website. Schützen Sie sich, und vermeiden Sie gängige Amazon-Betrugsmaschen (oder Betrug durch Websites, die sich als Amazon ausgeben), indem Sie diese Tipps befolgen:

    • Nutzen Sie stets die offizielle Amazon-Website: Verwenden Sie ausschließlich die offizielle Website von Amazon für Kommunikation, Einkäufe und Zahlungen. Überprüfen Sie die URL der Website, die Sie nutzen, um sicherzustellen, dass sie seriös ist.

    • Aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA): Amazon-Konten können gehackt werden, wenn Sie keine Vorsichtsmaßnahmen treffen. Aktivieren Sie 2FA für Ihr Konto, und verwenden Sie stets ein starkes, langes und einzigartiges Passwort.

    • Klicken Sie nicht auf beliebige Links: Wenn Sie unaufgefordert eine E-Mail oder SMS erhalten, die angeblich von Amazon stammt, klicken Sie nicht auf den darin enthaltenen Link. Besuchen Sie stattdessen das Message Center auf der offiziellen Website von Amazon, um alle legitimen Mitteilungen einzusehen.

    • Überwachen Sie Ihr Amazon-Konto: Behalten Sie Ihre Kontoaktivitäten im Auge, etwa Bewertungen, Bestellhistorie und angemeldete Geräte, damit Ihnen unbefugte Handlungen rechtzeitig auffallen.

    Was tun, wenn Sie auf einen Amazon-Betrug hereingefallen sind?

    Wenn Sie auf einen Amazon-Betrug hereingefallen sind, überprüfen Sie Ihre Kontoaktivitäten und angemeldeten Geräte, ändern Sie Ihr Passwort, kontaktieren Sie Amazon und melden Sie den Betrug. Wenn Sie einem Betrüger personenbezogene Daten preisgegeben haben, achten Sie auf weitere betrügerische Nachrichten, überwachen Sie Ihre Konten im gesamten Internet auf Übernahmeversuche, und achten Sie auf Anzeichen von Identitätsdiebstahl.

    Folgen Sie den Schritten in diesem Aktionsplan, falls Sie auf einen Amazon-Betrug hereinfallen:

    • Überprüfen Sie Ihre Amazon-Kontoinformationen: Wenn Sie noch Zugriff haben, prüfen Sie, ob Ihre hinterlegten Kontaktinformationen wie Telefonnummer oder E-Mail-Adresse geändert wurden. Ist dies der Fall, stellen Sie Ihre Originalangaben wieder her, und entfernen Sie die unbekannten Kontakte. Überprüfen Sie auch Ihren Anmeldeverlauf bei Geräten, die nicht Ihnen gehören.

    • Ändern Sie Ihr Amazon-Passwort: Ändern Sie umgehend Ihr Amazon-Passwort in ein neues, das nichts mit Ihrem letzten Passwort zu tun hat. Wenn Ihnen die Inspiration fehlt, nutzen Sie einen Zufallspasswort-Generator. Richten Sie dann die Zwei-Faktor-Authentifizierung für Ihr Konto ein.

    • Überprüfen Sie Ihre letzten Bestellungen: Prüfen Sie Ihre Bestellhistorie, und stornieren Sie alle unautorisierten Transaktionen. Wenn es für eine Stornierung bereits zu spät ist, veranlassen Sie eine Rückbuchung über Ihre Bank.

    • Kontaktieren Sie Ihre Bank oder Ihren Kartenanbieter: Melden Sie jeden möglichen Betrug Ihrer Bank, lassen Sie Ihre Karte sperren, und fordern Sie eine neue an, falls Sie Ihre Zahlungsdaten an einen Betrüger weitergegeben haben.

    • Melden Sie den Betrug an Amazon: Amazon möchte über Fälle von Betrug in seinem Namen informiert werden. Wenn Sie einen Betrug bemerken oder ihm zum Opfer fallen, melden Sie dies umgehend unter amazon.com/reportascam.

    • Überwachen Sie Ihre Kreditauskunft: Wenn Ihre vertraulichen Informationen, etwa Ihre Sozialversicherungsnummer, Betrügern in die Hände fallen, können diese sie nutzen, um Kredite in Ihrem Namen aufzunehmen oder andere Formen von Identitätsdiebstahl zu begehen. Behalten Sie Ihre Kreditauskunft im Auge, falls Sie auf einen Betrug hereingefallen sind, und richten Sie gegebenenfalls eine Betrugswarnung ein. Sie sollten auch Identitätsdiebstahl melden, wenn Sie konkrete Beweise haben.

    • Stellen Sie sich auf weiteren Betrug ein: Wenn Sie einmal betrogen worden sind, sehen Betrüger möglicherweise eine Chance, erneut zuzuschlagen – oder sie könnten Ihre personenbezogenen Daten im Darknet veröffentlichen, damit andere Betrüger sie ausnutzen können. Wer auf einen Betrug hereinfällt, setzt möglicherweise eine Welle von Spam, Betrugsversuchen und Phishing-Angriffen in Gang.

    Amazon-Betrug kann teuer kommen – verbessern Sie Ihren Schutz

    Einer der besten Wege, sich vor Amazon-Betrug zu schützen, besteht darin, zu erkennen, wenn jemand es auf Sie abgesehen hat. Das Erkennen von Warnsignalen ist ein guter erster Schritt; manche Phishing-Angriffe sind jedoch so überzeugend, dass selbst die Erfahrensten unter uns darauf hereinfallen könnten – besonders, wenn wir gestresst, abgelenkt oder müde sind. Der kostenlose, KI-gestützte Betrugsschutz von AVG springt ein, wenn Sie unachtsam sind.

    Um Phishing zu erkennen, schädliche Websites zu blockieren und Malware zu stoppen, installieren Sie AVG AntiVirus Free und shoppen Sie dann online in der Gewissheit, besser geschützt zu sein.

    Häufig gestellte Fragen (FAQs)

    Wie erkenne ich, ob ein Verkäufer bei Amazon seriös ist?

    Es gibt einige Schritte, mit deren Hilfe Sie überprüfen können, ob ein Verkäufer auf Amazon seriös ist. Prüfen Sie zunächst, wer die Bestellung versendet. Wenn sie direkt von Amazon kommt, ist sie höchstwahrscheinlich seriös. Bei Drittanbietern achten Sie darauf, ob der Artikel Versand durch Amazon anbietet. Das bedeutet, dass das Produkt im Amazon-Logistikzentrum verarbeitet wird und Amazon für den gesamten Kundenservice verantwortlich ist.

    Überprüfen Sie bei anderen Drittanbietern die Bewertungen des Produkts und des Verkäufers. Positive Bewertungen sowie die vom Verkäufers bei negativen Bewertungen ergriffenen Maßnahmen sind gute Anzeichen dafür, dass der Verkäufer seriös ist.

    Was soll ich tun, wenn ich eine unerwartete Rückerstattungs- oder Zahlungsnachricht von Amazon erhalte?

    Kommunizieren Sie mit Amazon ausschließlich über das Message Center auf der offiziellen Website. Klicken Sie nicht auf Links, und antworten Sie nicht direkt auf Textnachrichten oder E-Mails. Melden Sie sich bei Ihrem Amazon-Konto an, um in Ihrem Bestellverlauf zu überprüfen, ob eine Rückerstattung erfolgt ist. Wenn dies der Fall ist und Sie glauben, dass Ihnen diese Rückerstattung nicht zusteht, wenden Sie sich direkt an den Amazon-Kundenservice. Antworten Sie niemals auf Aufforderungen, eine irrtümliche Rückerstattung zurückzuzahlen, insbesondere wenn die Aufforderungen von außerhalb der Plattform stammen.

    Können Betrüger auf mein Amazon-Konto zugreifen, wenn ich nur auf einen Link geklickt habe?

    Wenn Sie auf einen verdächtigen Link klicken, ist es möglich, dass Betrüger in Ihr Amazon-Konto und andere Konten eindringen. Solche Links können nämlich Malware-Downloads initiieren, die Keylogger auf Ihrem Gerät installieren. Wenn Sie auf einen Betrugs-Link geklickt haben, ergreifen Sie unverzüglich Maßnahmen zur Schadensbegrenzung. Schalten Sie zunächst das Internet aus, prüfen Sie, ob Dateien heruntergeladen wurden, als Sie auf den Link geklickt haben, und löschen Sie diese. Führen Sie anschließend einen kostenlosen Antivirus-Scan durch, um sicherzustellen, dass Ihr gesamtes System sicher ist.

    Ändern Sie danach Ihr Passwort bei Amazon und anderen sensiblen Websites, auf denen Sie Ihr Amazon-Passwort möglicherweise wiederverwendet haben.

    Kann ich mein Geld zurückbekommen, wenn ich außerhalb der Amazon-Plattform betrogen wurde?

    Wenn Sie von einem Drittanbieter betrogen werden, melden Sie dies an Amazon. Möglicherweise erhalten Sie Ihr Geld im Rahmen der A-bis-Z-Garantie zurück, die auch für Drittanbieter gilt. Senden Sie Zahlungen oder Daten niemals außerhalb der Amazon-Plattform an Verkäufer. Dies macht es viel schwieriger, eine Rückerstattung zu erhalten, wenn Sie betrogen werden. Wenn Sie außerhalb der Plattform betrogen werden, ist es am besten, die betrügerischen Abbuchungen Ihrer Bank oder Ihrem Kreditkartenanbieter zu melden.

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