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Was ist TCP/IP und wofür steht die Abkürzung?

TCP/IP ist ein Datenübertragungsprotokoll, das im Internet verwendet wird, damit Computer und andere Geräte Daten senden und empfangen können. TCP/IP steht für „Transmission Control Protocol/Internet Protocol“ und ermöglicht es mit dem Internet verbundenen Geräten, über Netzwerke miteinander zu kommunizieren.

Dieser Artikel enthält:

    Das in den 1970er Jahren ursprünglich von der DARPA (Defense Advanced Research Projects Agency in den USA) entwickelte TCP/IP war zunächst nur eines von vielen Internetprotokollen. Das TCP/IP-Modell wurde später zum Standardprotokoll für ARPAnet, dem Vorläufer des modernen Internets. Heute ist TCP/IP der globale Standard für die Internetkommunikation.

    Was macht TCP/IP genau?

    TCP/IP bestimmt, wie Daten zwischen Geräten übertragen werden. Die Daten dürfen nicht verändert werden, damit der Empfänger genau die Informationen erhält, die der Absender ursprünglich gesendet hat.

    Was ist TCP/IP und wie funktioniert es? Um sicherzustellen, dass Daten das Kommunikationsziel unversehrt erreichen, werden sie beim TCP/IP-Modell vor dem Senden in Pakete aufgeteilt und nach dem Empfang am anderen Ende wieder zu einer vollständigen Nachricht zusammengesetzt. Wenn die Daten in kleinen Paketen gesendet werden, bleibt ihre Genauigkeit eher gewahrt, als wenn alle Daten auf einmal gesendet werden.

    Die Pakete einer Nachricht können verschiedene Routen nehmen, sodass überlastete Routen vermieden werden. Das ist ähnlich wie das Verschicken von unterschiedlichen Geburtstagskarten an denselben Haushalt. Die Karten gehen von Ihnen zu Hause auf die Reise, aber Sie können jede Karte in einen anderen Briefkasten einwerfen, sodass jede Karte den Empfänger auf einer anderen Route erreicht.

    Wie funktioniert das TCP/IP-Modell?

    Wann immer Sie etwas über das Internet versenden – eine Nachricht, ein Foto, eine Datei – werden diese Daten in Pakete aufgeteilt und anhand eines 4-Schichten-Modells verarbeitet. Die Daten durchlaufen diese Schichten zunächst in einer Reihenfolge und dann in umgekehrter Reihenfolge, wenn die Daten auf der Empfängerseite wieder zusammengesetzt werden.

    Daten, die über das Internet gesendet werden, durchlaufen auf dem Hinweg vier Schichten und auf dem Rückweg in umgekehrter Reihenfolge die gleichen vier Schicht und werden wieder zusammengesetzt.Ein Diagramm, das zeigt, wie Daten beim TCP/IP-Modell in Pakete aufgeteilt und durch 4 verschiedene Schichten geleitet werden.

    Das TCP/IP-Modell funktioniert, weil der gesamte Prozess standardisiert ist. Ohne Standardisierung würde die Kommunikation langsam und unkoordiniert ablaufen – schnelles Internet ist nur durch effiziente Verfahren möglich. Als weltweiter Standard ist das TCP/IP-Modell eines der effizientesten Verfahren zur Datenübertragung im Internet.

    Andere gängige Internetprotokolle

    Das TCP/IP-Modell umfasst viele Internetprotokolle, die festlegen, wie Daten adressiert und über das Internet versendet werden. Zu den gängigen Internetprotokollen gehören HTTP, FTP und SMTP, und alle drei werden häufig in Kombination mit dem TCP/IP-Modell verwendet.

    • HTTP (Hypertext Transfer Protocol) ist für das Funktionieren von Webbrowsern und Websites zuständig.

    • FTP (File Transfer Protocol) definiert, wie Dateien über ein Netzwerk gesendet werden.

    • SMTP (Simple Mail Transfer Protocol) wird zum Senden und Empfangen von E-Mails verwendet.

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    Was ist der Unterschied zwischen TCP und IP?

    TCP und IP sind zwei separate Computernetzwerkprotokolle. Der Unterschied zwischen TCP (Transmission Control Protocol) und IP (Internet Protocol) besteht in ihrer Rolle bei der Datenübertragung. Mit IP wird die Adresse ermittelt, an die die Daten gesendet werden sollen (jeder Computer hat eine IP-Adresse). TCP ist für die Datenübermittlung verantwortlich, sobald die IP-Adresse ermittelt wurde. Zusammen bilden beide die TCP/IP-Protokollfamilie.

    Mit anderen Worten: IP sortiert die Post, und TCP sendet und empfängt die Post. Die beiden Protokolle werden zwar normalerweise zusammen eingesetzt, aber andere Protokolle, wie z. B. UDP (User Datagram Protocol), können Daten ohne die Verwendung von TCP nur innerhalb des IP-Systems versenden. TCP benötigt eine IP-Adresse, um Daten zu senden. Das ist ein weiterer Unterschied zwischen IP und TCP.

    Welches sind die Schichten des TCP/IP-Modells?

    Das TCP/IP-Modell besteht aus vier Schichten: Netzwerkzugang, Internet, Transport und Anwendung. Zusammen bilden diese Schichten eine Protokollfamilie. Das TCP/IP-Modell leitet Daten in einer bestimmten Reihenfolge durch diese Schichten, wenn Benutzer Informationen senden, und dann wieder in umgekehrter Reihenfolge, wenn die Daten empfangen werden.

    Schicht 1: Netzwerkzugangsschicht

    Die Netzwerkzugangsschicht (auch als Datensicherungsschicht bezeichnet) ist für die physische Infrastruktur zuständig, mit der Computer über das Internet kommunizieren können. Dies umfasst Ethernet-Kabel, WLANs, Netzwerkschnittstellenkarten, die Gerätetreiber im Computer usw.

    Die Netzwerkzugangsschicht umfasst auch die technische Infrastruktur für die Netzwerkverbindung, wie z. B. den Code, der die digitalen Daten in übertragbare Signale umwandelt.

    Schicht 2: Internetschicht

    Die Internetschicht, die auch als Vermittlungsschicht oder Netzwerkschicht bezeichnet wird, steuert den Fluss und die Weiterleitung des Datenverkehrs, um sicherzustellen, dass die Daten schnell und unverändert präzise übermittelt werden. In dieser Schicht findet auch das Zusammensetzen des Datenpakets am Zielort statt. Wenn viel Internetverkehr herrscht, kann es etwas länger dauern, bis eine Datei über die Internetschicht gesendet wird, aber die Wahrscheinlichkeit ist geringer, dass die Datei durch einen Fehler beschädigt wird.

    Schicht 3: Transportschicht

    Die Transportschicht bietet eine zuverlässige Datenverbindung zwischen zwei kommunizierenden Geräten. Das ähnelt dem Versenden eines versicherten Pakets: Die Transportschicht teilt die Daten in Pakete auf, bestätigt die Pakete, die sie vom Sender erhalten hat, und sorgt dafür, dass der Empfänger den Erhalt der Pakete bestätigt.

    Schicht 4: Anwendungsschicht

    Die Anwendungsschicht ist die Gruppe von Anwendungen, die dem Benutzer den Zugang zum Netz ermöglichen. Für die meisten von uns bedeutet das E-Mail, Messaging-Apps und Cloud-Speicherprogramme. Sie umfasst also das, was der Endbenutzer sieht und womit er interagiert, wenn er Daten sendet und empfängt.

    Mit welchen IP-Adressen funktioniert TCP/IP?

    Unabhängig davon, ob Sie eine IPv4- oder IPv6-Adresse haben, verwenden Sie wahrscheinlich bereits das TCP/IP-Modell. Denn dies ist das Standardmodell für den Großteil der vorhandenen Internetinfrastrukturen. Es gibt verschiedene Arten von IP-Adressen, die sich in puncto Privatsphäre oder Funktionsweise des Protokolls unterscheiden – z. B. öffentliche oder lokale IP-Adressen und statische oder dynamische IP-Adressen –, aber sie entsprechen immer dem Standard-TCP/IP-Modell.

    TCP/IP: Das häufigste Protokoll

    TCP/IP ist die am häufigsten verwendete Protokollfamilie im Internet – sie ist so gängig, dass die meisten Menschen gar nicht wissen, dass sie sie verwenden. Ein Großteil der Computer ist standardmäßig mit TCP/IP ausgestattet, sodass keine manuelle Einrichtung erforderlich ist. Verbinden Sie sich einfach mit Ihrem lokalen WLAN, und schon sind Sie startklar.

    TCP/IP ist zwar das am weitesten verbreitete Protokoll, aber nicht das sicherste. Aus diesem Grund haben unsere Sicherheitsexperten AVG Secure VPN entwickelt, das eine starke Verschlüsselung über das OpenVPN-Protokoll (in Windows und Android) und das IKEv2-Protokoll (für Mac OS und iOS-Geräte) bietet – beide sind sicherer als die Standardprotokolle TCP oder IP.

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    Wie lautet meine TCP/IP-Adresse?

    Um Ihre TCP/IP-Adresse herauszufinden, geben Sie einfach in Ihrer Lieblingssuchmaschine den Satz „Wie ist meine IP-Adresse“ ein. Ihre IP-Adresse wird am Anfang der Suchergebnisse angezeigt. Ausführliche Anweisungen finden Sie in unserem detaillierten Leitfaden zum Ermitteln Ihrer IP-Adresse auf jedem Gerät.

    Sind meine Datenpakete privat?

    Nein, Ihre Datenpakete sind nicht privat. Ohne zusätzliche Schutzvorkehrungen können Ihre Datenpakete von anderen eingesehen werden, wenn diese in Ihrem Netzwerk herumspionieren. Dies ist eines der Hauptrisiken bei öffentlichen WLANs: Alle im selben Netzwerk können sich an Ihren Daten bedienen.

    Um mit mehr Sicherheit im Internet zu surfen, sollten Sie seriöse Browser-Sicherheitserweiterungen verwenden, die Web-Tracking blockieren, automatisch eine sichere Verschlüsselung bieten und unsichere Websites kennzeichnen. Die Verwendung eines Browsers mit umfassenden Sicherheits- und Datenschutzfunktionen trägt ebenfalls dazu bei, dass die von Ihnen über das Internet gesendeten Daten vertraulich bleiben.

    Außerdem können Sie Ihre Daten schützen, indem Sie Ihre IP-Adresse verbergen und Ihre Daten verschlüsseln – beides ermöglicht ein VPN. Darüber hinaus profitieren Sie von zahlreichen weiteren VPN-Vorteilen, z. B. dass Ihr Standort verschleiert wird, dass Ihr Internetanbieter nicht sehen kann, welche Websites Sie besuchen, und dass Website-Sperren aufgehoben werden.

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    AVG Secure VPN bietet außerdem eine Verschlüsselung nach Militärstandard für Ihre Daten, damit niemand – weder Hacker noch Ihr Internetanbieter – sehen kann, was Sie online tun. Auch die Einrichtung ist denkbar einfach: In nur drei einfachen Schritten ist die Verbindung hergestellt. Sehen Sie sich alle Vorzüge eines führenden modernen VPN selbst an – in einer 7-tägigen kostenlosen Testversion.

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