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AVG-Studie zu Online-Gefahren in sozialen Netzwerken:
Nutzer von Facebook & Co. im Visier von Cyber-Kriminellen
- Die Mehrheit der sozialen Netzwerker leidet unter Sicherheitsproblemen
- Weniger als ein Drittel ergreifen Maßnahmen, um sich selbst zu schützen
- 47% fürchten den Verlust persönlicher Daten in sozialen Netzwerken
- 33% befürchten durch eine Störung Ihres PC von der Social Community abgeschnitten zu sein.
- 21% akzeptiert "Freundschaftsanfragen" von völlig Unbekannten
- Mehr als 50 % erlauben es Mitbewohnern und Bekannten, sich vom eigenen PC in soziale Netzwerke einzuloggen
- 64 % klicken auf Links, die von anderen Mitgliedern verschickt werden
Amsterdam, 27.08.2009 - Mitglieder von sozialen Netzwerken wie StudiVZ, Facebook, Xing und Co. werden immer häufiger Opfer von Identitätsklau, Malware- oder Phishing-Attacken, wie eine heute veröffentlichte Studie des Sicherheitssoftware-Herstellers AVG Technologies und dem Branchenverband CMO Council ergab. Dennoch ergreifen weniger als ein Drittel der User Maßnahmen, um das eigene Profil beim Surfen zu schützen. Die Online-Befragung wurde im zweiten Quartal 2009 durchgeführt und basiert auf einer Zufallsauswahl von mehr als 250 Konsumenten.
Die Befragen fürchten im Web vor allem Phishing, Spam- und Malware-Attacken. Mehr als die Hälfte ist besorgt, dass die eigene, digitale Identität im Web gestohlen werden könnte. Wer etwa Login und Passwort nicht ausreichend schützt, macht es Kriminellen leicht, unter falschem Namen zum Beispiel Spam-Mails oder Malware zu verbreiten oder mit der gestohlenen Identität Produkte in Online-Auktionshäusern anzubieten.
Obwohl die Gefahren den Studien-Teilnehmern durchaus bewusst sind, vernachlässigen sie folgende Sicherheitsmaßnahmen regelmäßig:
- Passwort ändern (64 Prozent machen dies unregelmäßig oder nie)
- Private Profileinstellungen und/oder Privatsphäre anpassen (57 Prozent nutzen dies unregelmäßig oder nie)
- Den Administrator des Sozialen Netzwerks über Angriffe oder Sicherheitslücken informieren (90 Prozent antworteten mit unregelmäßig oder nie)
Trotz der offenkundig vorhandenen Sicherheitsrisiken in sozialen Netzwerken handeln viele Anwender unvorsichtig und passen ihr Verhalten nicht an.
- 21 Prozent akzeptieren "Freundschaftsanfragen" von Wildfremden
- Mehr als 50 Prozent erlauben es Mitbewohnern und Bekannten, sich vom eigenen PC in soziale Netzwerke einzuloggen
- 64 Prozent klicken auf Links, die von anderen Mitgliedern verschickt werden
- 26 Prozent tauschen Dateien innerhalb eines sozialen Netzwerkes aus
In Folge der unkontrollierten Verbreitung von Links und Dateien über mehr oder minder vertrauenswürdige Kontakte oder Freunde haben schon viele Nutzer schlechte Erfahrungen in sozialen Netzwerken gemacht:
- Fast 20 Prozent sind bereits Opfer von Identitätsklau geworden
- 47 Prozent haben sich Malware eingefangen
- 55 Prozent haben Phishing-Versuche registriert
"Die Tatsache, dass die User die Risiken prinzipiell kennen und sich dennoch nicht ausreichend schützen, stellt eine große Herausforderungen für Unternehmen wie AVG dar. Wir arbeiten täglich daran, die Nutzer zu sensibilisieren und das Internet sicherer zu machen", sagt Gerald Hahn, Country Manager Deutschland bei AVG Technologies.
Mitglieder von sozialen Netzwerken sollten deshalb folgende Grundregeln beachten, um auf der sicheren Seite zu sein:
- Akzeptieren Sie keine Pop-ups oder Download-Aufforderungen, wenn Sie nicht über eine Web-Scanner-Software wie etwa den kostenlosen LinkScanner von AVG verfügen. Das Tool kann zusätzlich zu jedem bereits vorhandenen Antivirus-Programm installiert werden und prüft jede einzelne Seite noch vor dem Zugriff auf Infektionen.
- Übertragen oder verschicken Sie keine vertraulichen persönlichen Daten wie Bankverbindungen, Geburtsdaten oder gar medizinische Befunde. Social Networking-Seiten benötigen solche Informationen im Normalfall nicht für eine Anmeldung - es sei denn, Sie haben eine monatliche Zahlungsweise vereinbart .
- Ändern Sie Ihr Passwort mindestens einmal monatlich. Seien Sie jedoch vorsichtig, wenn Sie von einem Dritten dazu aufgefordert werden; es könnte ein Betrugsversuch sein.
- Lassen Sie Freunde, Bekannte und Kollegen nicht an Ihrem Computer auf deren soziale Netzwerke zugreifen. Andere könnten durch unsicheren Gebrauch Infektionen an Ihrem Computer verursachen oder Ihre Login-Sicherheit durch gespeicherte Cookies unterwandern.
- Speichern Sie niemals Ihr Passwort automatisch und löschen Sie Ihren Web-Verlauf mindestens einmal pro Woche.
- Akzeptieren Sie niemals Freundschaftsanfragen von Leuten, die Sie nicht persönlich kennen und fragen Sie auch selbst keine Unbekannten an.
AVG Linkscanner ist kostenlos erhältlich unter: http://linkscanner.de
Über AVG Technologies:
AVG ist ein weltweit führender Anbieter von Internet-Security-Lösungen und schützt 110 Millionen Endkunden und mittelständische Unternehmen in 167 Ländern vor der stetig wachsenden Zahl von Online-Bedrohungen wie Viren, Spam, Spyware und gehackten Websites. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Amsterdam verfügt über fast zwei Jahrzehnte Erfahrung im Kampf gegen Internetkriminalität sowie eines der modernsten Labore, um weltweit Bedrohungen aus dem Web aufzuspüren, sie zu verhindern und zu bekämpfen. Das AVG Software-Modell bietet Einsteigern einen kostenlosen Antivirus-Basisschutz, der online zum Download zur Verfügung steht, und erlaubt ein einfaches und preisgünstiges Upgrade auf ein höheres Sicherheits- und Schutz-Niveau sowohl in Einzel- als auch in Mehrbenutzerumgebungen. Fast 6000 Reseller, Partner und Distributoren arbeiten weltweit mit AVG zusammen, zum Beispiel Amazon.com, CNET, Cisco, Ingram Micro, Play.com, Wal-Mart und Yahoo.
Weitere Informationen finden Sie auf der Unternehmens-Website www.avg.de
Über CMO Council:
Die 4,500 Mitglieder des Chief Marketing Officer (CMO) Council repräsentieren Marketing-Gesamtausgaben von über 120 Milliarden US-Dollar pro Jahr. Der CMO Council und seine strategischen Interessengruppen beinhalten mehr als 12,000 Entscheider in 90 Ländern. Weitere Informationen zum CMO Council finden Sie unter: http://www.cmocouncil.org/about/.
Verfügbares Bildmaterial:
Ansprechpartner für die Presse:
AVG Technologies GER GmbH
Gerald Hahn
Eschenheimer Anlage 1
60316 Frankfurt am Main
Tel: +49 89 309 08 95 0
Fax: +49 3212 107 806 0
E-Mail: gerald.hahn@avg.com
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